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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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ſchon die Alten, daß die denen Polarcirkeln na-he gelegenen Laͤnder, wegen der ausneh mendenKaͤlte, nicht bewohnet werden koͤnnten(a).Dieſe Strenge der Natur, ſagt Macrobius ,viſt ſo wohl dem menſchlichen Leben„als dem„Wachs thume der Pflanzen, ſehr zuwider,(b).In ſolchen duͤrren Gegenden nehmlich, wo kei-ne angenehme Sommer⸗Luft die Baume undGewaͤchſe erquicket(o).

Dieſe kalten Lander ſind auch wuͤrklich ſehrwenig bewohnt, ob gleich nicht einmal durch-gehends: man darf ſich aber eben nicht daruͤberwundern, weil die Einwohner dieſer ungluͤckſe-ligen Erdſtriche, den Winter uͤber, ſich in un—terirdiſchen Gruben, verbergen. Die wildenThiere, ob ſie gleich meiſtentheils dicke Fellehaben, ſo entfernen ſie ſich dennoch, ſo weit alsſie koͤnnen, aus dieſer erſchrecklichen Kaͤlte; oͤf-ters aber kommen ſie dennoch durch dieſelbe um.Die Gewaͤchſe und Kraͤuter wurden unfehlbarganz und gar ausgehen, wofern ſie nicht ſo bochmit Schnee bedecket wuͤrden, daß ſie auch ſo gardie allerſtrengſte Kalte nicht erreichen kann. Jawir ſelbſt erfahren ſehr oft, wie hoͤchſt ſchaͤdlichdie groſſe Kalte den Pflanzen ſey, wenn ſie die-ſen Schutz nicht haben. Denn wir bemerken ſo

gar

( ναe d Ves. Diog. Laërt. VII. 56.

(b) In Somn . Seip. II. 5. p- m. 10.

() Pixrisubi nulla campis arbor aeſtiva recreaturzura. Hor. Carm I. 23.