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Beobachtungen geſehen, welche zu Utrecht, Pa-ris und Padua angeſtellet worden ſind, aus wel-chen erhellete, daß die Hitze hoͤher, als auf dengoſten Grad unſers Wetterglaſes geſtiegen ſey.In dem temperirten Erdſtriche von Penſilva-nien ſtieg die Waͤrme im 173 ſten Jahre einmalauf 96 bis 97 Grade(3). Und der Herr vonKReaumuͤr(b) erzehlt uns von einer Waͤrme,welche gewiſſe Perſonen haben ertragen muͤſſen,die ſich bie auf den 28 ſten Grad ſeines Wetter-glaſes, das iſt, auf den 10 ten Grad des unſ-rigen erſtrecktt. So gar diejenigen Gegepden,welche weiter gegen Norden gelezen ſind, undwo die Sonne weniger Kraft hat, ſind ein au-genſcheinlicher Beweis, daß die Thiere in cinerWitterung leben, welche die groͤſſeſte Hitze derzuft uͤberſteigt. So iſt z. E. die ordentliche außſerliche Waͤrme der Baͤder zu Edimburg 90Grade, und ob man gleich anfaͤnglich, wennman hinein kommt, eine Hitze empfindet, dieein wenig beſchwerlich iſt; ſo wird ſie einemdoch bald darauf ertraͤglich, ſo, daß manſo lange, als man es ſuͤr gut befindet, ohneUngemaͤchlichkeit darinnen dauern kann. Jaman kann ſo gar die Waͤrme des Bades ganzeStunden ausſtehen, ob ſie gleich ohngefaͤhr 100Grade ſtark iſt.
§. 18. Alle dieſe Betrachtungen gebenuns
(3) Ad. Berolin. Cont. IV. p. 131(b) NMem. de l' Acad. des ſcienc. 1736. p· 486. 489.