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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wetterglaͤſern. 131

uns uͤbrigens Gelegenheit, die weiſe Einrich—tung des Schoͤpfers, die er an allen ſeinen na-tuͤrlichen Geſchoͤpfen bewieſen hat, zu bewun-dern, und wie weit der groſſe Raum der Waͤr—-me ſey, zwiſchen welchem die thieriſchen Koͤrper,und vornehmlich der menſchliche, dauern kann,demjenigen Grade nehmlich an, welcher derthieriſchen Waͤrme gleich, ja ſogar hoͤher, alsdieſer, bis zu dem, welcher nicht niedrieger iſt,als der Eispunkt; ob man gleich nicht leugnenkann, daß ein Mittel dieſer beyden Grade derWitterung, die allerangenehmſte und vor Thiere

und Gewaͤchſe zugleich die allerzutroͤglichſte ſey.§. 19. Viele von den Alten glaubten, daßes anders keine Laͤnder gaͤbe, die von Menſchenbewohnt waͤren, als die unter den gemaͤßigtenErdſtrichen, und dieſe den ſchwachen Men-ſchen als ein Geſchenk der Goͤtter aus Gna-den waͤren eingeraͤumet worden() Ma-crobius druͤckt(b) ſich auch alſo aus: Dieſe,,(die gemaͤßigten Erdſtriche nehmlich) allein,,ſind es, in welchen die Natur denen Menſchen,,zu leben erlaubt hat. ,, Denn zu folge deſſen,was man zu der Zeit von der ausnehmendenHitze derer unter dem Aequator gelegenen Laͤnderſagen gehoͤrt hatte, ſo hielt man dieſe ebenfalsfuͤr unbewohnbar(e). Weswegen denn Ovi-J 2 dius(0) ſortalibus acgris munete conceſſae divum.

Virg. Georg. I. 237.(b) In Somn . Scip. 1I. p. m. 110.

Ccbethr reg x cu ατe. Diog. Laërt. VII. i 5.