mit den Wetterglaͤſern. 135
te, der Atmoſphaͤre, als ihrer Warme. Undwir vernehmen ſo wohl von dem Doktor Hal-ley(2); als allen denen, welche ſich neben denSonnenwenden aufgehalten haben(b), daß dieVeranderungen des Barometers, von welchenman weiß, daß ſie in den mitternaͤchtigen Ge-genden bis 2 Zolle betragen, in dieſen Erd-ſtrichen ſehr geringe ſind. Auch aus den fol-genden Beobachtungen wird man ſehen, wieſehr unter dem hitzigen Erdeiriche, die Witte-rung, in Betracht der Waͤrme und Kaͤlte, ein-foͤrmig iſt. Zu Siam, unter einer Breitevon 1 haben die Jeſuiten zwiſchen der groͤſſe-ſten Waͤrme und Kaͤlte, nicht mehr als einenUnterſcheid von 26 Graden, nach den Hubin-ſchen Wetterglaſe(), gefunden, welches faſteben der Grad nach unſerm Wetterglaſe iſt.Zu Batavia(d), welches unter der mittagi-gen Breite von 6 Graden liegt, und wo es ſehrheiß iſt, hat man gefunden, daß dieſer Unter-ſcheid etwas weniger betrage. Zu Malacca (e)unter der Breite von 2 Graden, iſt die Witte-rung ſo einfoͤrmig und gemaͤßigt, daß das Wet-terglas wehrend einer Zeit von 7 Monaten nie—mals uͤber den 70 und unter dem 60ſten Grade5 J 4 geſtan-(a) Philoſ. Tranſ. abr. II. p. 18. 20. 22.(b) Fiem. de l' Acad. des Seien. an 1666. 1698.VII. p. 840.(c) Duhum. Hiſt. de! Acad. des Science. b. 272.(d) Ebend p. 23.(e) Ebendaſelbſt.