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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wetterglaͤſern. 135

te, der Atmoſphaͤre, als ihrer Warme. Undwir vernehmen ſo wohl von dem Doktor Hal-ley(2); als allen denen, welche ſich neben denSonnenwenden aufgehalten haben(b), daß dieVeranderungen des Barometers, von welchenman weiß, daß ſie in den mitternaͤchtigen Ge-genden bis 2 Zolle betragen, in dieſen Erd-ſtrichen ſehr geringe ſind. Auch aus den fol-genden Beobachtungen wird man ſehen, wieſehr unter dem hitzigen Erdeiriche, die Witte-rung, in Betracht der Waͤrme und Kaͤlte, ein-foͤrmig iſt. Zu Siam, unter einer Breitevon 1 haben die Jeſuiten zwiſchen der groͤſſe-ſten Waͤrme und Kaͤlte, nicht mehr als einenUnterſcheid von 26 Graden, nach den Hubin-ſchen Wetterglaſe(), gefunden, welches faſteben der Grad nach unſerm Wetterglaſe iſt.Zu Batavia(d), welches unter der mittagi-gen Breite von 6 Graden liegt, und wo es ſehrheiß iſt, hat man gefunden, daß dieſer Unter-ſcheid etwas weniger betrage. Zu Malacca (e)unter der Breite von 2 Graden, iſt die Witte-rung ſo einfoͤrmig und gemaͤßigt, daß das Wet-terglas wehrend einer Zeit von 7 Monaten nie—mals uͤber den 70 und unter dem 60ſten Grade5 J 4 geſtan-(a) Philoſ. Tranſ. abr. II. p. 18. 20. 22.(b) Fiem. de l' Acad. des Seien. an 1666. 1698.VII. p. 840.(c) Duhum. Hiſt. de! Acad. des Science. b. 272.(d) Ebend p. 23.(e) Ebendaſelbſt.