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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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geſtanden iſt. In der Inſel Bourbon(a), unter der Breite von 22 Graden ohngefaͤhr, hat,der Ulnterſcheid zwiſchen der groͤſſeſten undgeringſten Waͤrme, Nachmittags, und ſo wirman ſie ein ganzes Jahr hindurch beobachtethat, nicht mehr als 8 Grade nach dem reaumuͤr-ſchen Wetterglaſe betragen; welches kaum 15Grade nach dem unſrigen ſind. Der Unter-ſcheid zwiſchen der Waͤrme des Tages und derNacht, iſt auch in dieſen Erdſtrichen, in Be-tracht gegen die unſrigen, ſehr geringe(b).

tithin uͤbertrifft der hitzige Erdſtrich den unſ-rigen, an der Einfoͤrmigkeit der Waͤrme undDrucke der Atmoſphaͤre, gar weit, und aufgleiche Weiſe iſt wieder der unſrige in eben die-ſem Betracht einfoͤrmiger, als der Erdſtrich derSchweden , Lappen und anderer mitternaͤchtigenVoͤlker(e). Woraus man denn, wie mir deucht,eine allgemeine Regel, nemlich dieſe, herleitenkann: daß, wenn alle uͤbrigen Umſtaͤnde alsgleich erachtet werden, die Abwechslungen derLuft mit ihrer Breite oder Entfernung vom Ae-quator zugleich zunehmen.

III. Von

(( Ebendaſ. ann. 1734. p. 762.(b) Ebendaſ. 1666-1 78 WII. p. 837. 1733. p- 537 ·(e) S. Philoſ. Tranſ. abr. II. p. 22.

NMaupert. Fig. de la Terre p. 72.