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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wetterglaͤſern. 159

wohl durch ein tiefſinniges Nachforſchen ver-ſchiedener Verbindungen in dem Weltgebaͤude,wie auch ihre Bezichungen, die ſie auf einanderhaben, und endlich die allgemeine Abhaͤngig-keit aller Dinge von der Hand eines unendlichweiſen und maͤchtigen Herrn und Regenten.

IV.

Von der Waͤrme der Thiere.§. 36.

Dies mag von der Waͤrme der Himmels-koͤrper oder Planeten genug geſagt ſeyn.Nunmehr iſt es alſo Zeit, daß wir uns zu denMenſchen wenden, und die verſchiedenen Gradeder Warme an den lebendigen Erdkoͤrpern uͤber—haupt in Betracht ziehen, in ſo fern ſie nehm-lich in unſere Sinnen faͤllt, und durch derenHuͤlfe unterſucht werden kaun. Eine Unterſu-chung, welche vor uns um deſto nuͤtzlicher undberuhigender iſt, je naͤher ſie uns angehet.

Die Hitze der Thiere iſt ungemein verſchie-den, ſowohl nach ihren mannigfaltigen Arten,als den abwechſelnden Jahrzeiten. DiejenigenGelehrten alſo, welche ſich vornehmlich habenangelegen ſeyn laſſen, von der Natur der Thierezu ſchreiben, theilen ſie, mit ziemlich gutemGrunde, in hitzige und kalte ein: welches dennin ſo fern zu verſtehen iſt, als uns ihre natuͤr-liche Beſchaffenheit in die Sinnen falt. Sie

nennen