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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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nennen alſo diejenigen warme, welche der na-türlichen Waͤrme unſers Koͤrpers nahe kommen,die aber kalte, welche einen merklich geringernGrad der Waͤrme haben, und daher in unſermKoͤrper eine kalte Empfindung verurſachen,wenn wir ſie anruͤhren; obgleich ein jeglichesThier, zu Folge derjenigen Verſuche, die ichanzuſtellen, Gelegenheit gehabt habe, vermoͤ-ge desjenigen Lebens, das in ihm wohnet, alle-mal kaͤlter iſt, als das fluͤßige Weſen, worin-nen es lebt.

§. 36. Wenn man uͤbrigens auf diejeni-gen Stuffen Acht hat, durch welche man, inder Vergleichung aller und jeder lebendigerThiere mit einander, von den allerhitzigſtenThieren, bis zu der lebloſeſten Materie, gleich-ſam durch unmerkliche Vermiſchungen, herun-ter ſteigen will; ſo wird man inne werden, daßes ſehr ſchwehr ſey, den aͤuſſerſten Grad derWaͤrme fuͤr die Gewaͤchſe, oder die Grenzenzwiſchen dem vornehmſten Thiere und der ge-ringſten Pflanze zu beſtimmen. In allen Ver-ſuchen, die ich angeſtellet, habe ich kein einzi-ges Gewaͤchs antreffen koͤnnen, und eben ſowenig die allerlebloſeſte Mater ie, welche einenGrad der Waͤrme erlangt haͤtte, der ſtaͤrker ge.weſen waͤre, als der Grad der Waͤrme desjenl-gen fluͤßigen Weſens, in welchem ſich das Ge-waͤchs oder die Materie befindet, und welchenman von jenem deutlich haͤtte unterſcheiden koͤn-nen.