mit den Wetterglaͤſern. 167
uͤberein kommt. Fahrenheit(a) ſetzt dieWaͤrme des menſchlichen Koͤrpers auf den 96Grad; Muſſchenbroͤk(ö) ſagt, daß dieſeseben der. Grad ſey, auf welchen das Vetterglasſteige, wenn es in das ganz warme Blut einesThieres geſetzt wuͤrde; ob er gleich an einemandern Orte(e) den 5ſten oder 94 ſten fuͤrdenjenigen haͤlt, mit welchem die Waͤrme un-ſeres Blutes uͤberein kommt.§.. Was mich anlanget, ſd habe ichin dieſer Sache ſelbſt einige Verſuche mit vielerSorgfalt angeſtellet, aus welchen ich mich be-rechtiget glaube, zu ſagen, daß die vorherge-henden Beſtimmungen etwas zu allgemein undauch zu niedrig angegeben ſind: weswegen ichdenn wenigſtens von einigen dieſer Verſuchevermuthe, man habe dem Wetterglaſe die noͤ-thige Zeit nicht gelaſſen, daß es den Grad derWaͤrme ganzlich har annehmen konnen; odervielleicht hat man die Wärme der Hand zu ei-ner Zeit unterſucht, in welcher ſie nicht eben dengleich ſtarken, ſondern einen geringern Gradderſelben hatte, als die uͤbrigen änſſerlichenTheile des Koͤrpers. Indeſſen iſt ſo viel gewiß,daß der Menſch den letzten Rang unter den hi-tzigen Thieren habe(d); und aus unzehligenVerſuchen finde ich, daß die Warme meiner214 äuſſern
(a) Ebend. abr. VI. 2. p. 18. 52.
(b) Eph. VItraj. 1728. p. 679.
(e) EH. de Pliyſ. H 501.
() Caeſalp. qu. Perip- V. 6. p. 132.