168 Verſuche
äuſſern Haut allenthalben, wo ſie nur gehoͤrigbedeckt geweſen, das Wetterglas auf den„tenoder 97ſten Grad gehoben hat; bey einigenPerſonen war der Grad hoher, bey andern nie-driger. Der Urin, welchen man kuͤrzlich ge-laſſen und in ein Gefaͤß von eben dem Gradeder Waͤrme gethan hat, iſt kaum um einenGrad waͤrmer, als die Haut, und wir koͤnnenannehmen, daß ſeine Waͤrme beynahe eben ſoſtark iſt, als die demjenigen Octe nechſt gelege-nen Eingeweide, wo er aufbehalten wird. DerDoktor Hales(a) fand, daß die Waͤrme ſeinerHaut 54 Grade betrug, und die Waͤrme desUrins, den er eben gelaſſen hatte, 58 Gradeſeines Wetterglaſes: welches beydes nach demunſrigen 99 und 103 Grade betraͤgt.
F. 45. Indeſſen gehoͤrt der Menſch, wiewir ſolches bereits erinnert haben, nicht zu denallerhitzigſten Thieren; denn die Waͤrme deraͤuſſern Haut der gewoͤhnlichen vierfuͤßigen Thie-re, wie z. E. der Hunde, Katzen, Schaafe,Ochſen, Schweine, u. d. gl. bebt das Wetter-glas um 4 oder 5 Grade hoͤher, wie bey demMenſchen und zwar auf 100, 107, 10. und beyeinigen auf 103 Grade, oder wohl gar noch et-was hoͤher. ̃
§. 46. Die Waͤrme der groſſen Scefiſcheiſt eben ſo ſtark, als die Waͤrme der vierfuͤßigenThiere,
(a) Vege., Stat. p. 59.