mit den Wetterglaͤſern. 169
Thiere, wie ſolches der Herr Boͤrhave(9)angemerket hat, ob er ihnen gleich, wie andernlebendigen Thieren, eine gar zu geringe Waͤr—me zuſchreibt, und den Grad der Waͤrme jenernur auf den 92ſten oder 93ſten ſetzt. Uebrigensverſichern uns diejenigen, welche uach Oſtindiengereiſt ſind(b), daß das Gebluͤt der Seekuͤheganz empfindbar warm iſt, wenn man ein ſol—ches Thier anruͤhret. Der Herr Richer(e)hat gefunden, daß das Blut eines Meerſchwei-nes eben ſo warm ſey, als bey einem Thiere,das auf dem Erdboden lebet. Ich ſelbſt habebemerkt, daß die Haut eines Meerkalbes beynahe 02 Grade, die Waͤrme der Eingeweideaber etwan einen Grad waͤrmer war: welchesalles denn mit dem uͤberein ſtimmet, was wirvon unſern vierfuͤßigen Thieren auf dem Erd—boden beobachten, welchen die groſſen Seefiſcheoder Thiere, ſowohl in Betracht der aͤuſſernBauart, als der Beſchaffenheit der Eingewei-de, vollkommen gleich ſehen.
9. 47. Der Canzler Baco(d) zeiget an,daß die Voͤgel uͤberhaupt ſehr viel Hitze haben,und er berichtet ſolches als eine durchgehends an-genommene Meynung. Sie ſind auch in der That
5 2 5 viel
(a) Chem. I. p. 716
(00 S. Ent. Apol. etc. p. 205. Le Comte, em. de1a Chine II. p. 343.
() DuHamel, Hiſt. de r Acad. des Seiene. p. m. 157.lem de Acad. des Sc. 1666 167 B. VII. p. 325.
(0 Nov. Org. II. 13. p. 103.