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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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170 Verſuche

viel hitziger, als alle uͤbrigen Thiere, und uͤber-treffen die vierfuͤßigen um 3 bis 4 Grade anWaͤrme, zu Folge derjenigen Verſuche, die ichſelbſt mit Enten, Gaͤnſen, Huͤnern, Tauben,Rebhuͤnern, Schwalben u. a. m. gemacht habe,indem ich die Kugel des Wetterglaſes zwiſchenihre Keulen ſetzte, da denn das Queckſilber auf103, 104, 107, 106, 107, und bey einem bruͤ-thenden Huhne, einsmals ganz beſonders hoch,nehmlich auf den os Grad ſtieg.§. 48. Es behauptet aber dieſer gelehrteCanzler ziemlich ohne Grund(a), daß die Hautder Thiere, wenn ſie in ihrer gehoͤrigen Bewe-gung ſind, waͤrmer ſey, als ihr Blut. Dennich habe, bey allen denen Verſuchen, die ich ſowohl mit den Vögeln, als vierfuͤßigen Thierenangeſtellet habe, gefunden, daß die Waͤrme derEingeweide aller derſelben, faſt jederzeit um ei-nen Grad ſtaͤrker geweſen iſt, als die Waͤrmeihrer Haut. Indeſſen muß ich geſtehen, daßich zuweilen nur einen geringen Unterſcheid ent-deckt habe, und manchmal gar keinen. EinWetterglas, welches ich einsmals in ein fiſtu-loͤſes Geſchwuͤr, welches ſich zwiſchen den Mus-keln der Lenden befand, ſetzte, zeigte einen et-was hoͤhern Grad der Waͤrme an, als die uͤbri-ge Haut.§. 49. Wenn nun der Umlauf des Blu-tes ſehr hurtig und frey von ſtatten geht, ſo hates

(a) Ebendaſ.