mit den Wetterglaͤſern. 173
tes in den hitzigen Fiebern, ohngefehr 85 Gra-de nach ſeinem Wetterglaſe ſey, welches 1362Grade nach dem unſrigen betraͤgt: welcher Gradder Hitze viel zu ſtark iſt, als daß ihn ein Thierjemals annehmen, oder lebendige Koͤrper er—tragen koͤnnten. Denn der Herr Boͤrhave(5)theilt uns uͤber dieſen Punkt einige Beobach-tungen von Thieren mit, welche in einer Luft,die den 146 ſten Grad der Hitze gehabt, ſchleunigerſtickt worden waͤren, und zwar lange vorher,als ihre Koͤrper noch den 36ſten Grad derſelbenerreicht haͤtten: denn, als man ihnen ſo gleichnach ihrem Tode das Wetterglas in das Maulgeſteckt, ſo habe es nur den 11cten Grad angezeiget.§. 92. Auf der andern Seite aber kannich nicht glauben: daß die Hitze bey dem Fieberſo geringe, und ihre Wuͤrkungen ſo gefaͤhrlichſeyn ſollten, als es der Herr Boͤrhave(b) zuglauben ſcheint. Denn dieſer groſſe Gelehrtebetrachtet diejenige Wuͤrkung mit Erftaunen,mit welcher ſie machen ſoll, daß die Limpha zu-ſammen rinnet, welche erſtaunende Wuͤrkung,ſeiner Meynung nach, nicht anders erfolgenkann, als wenn ſie den Or ſten Grad der Waͤr-me annimt. Auf dieſes Mannes Anſehen ſichgruͤndend, behauptet der Doktor Sales(.,und
(2) Chem. I. pag. 227.
(b) Aphor. 96. 699.(hem. I. p. 343. II. P. 352.353. 378. 213. 357 05. ö
(c) luemalt. p. 104. 105.