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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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174 Verſuche

und der Doktor Arbuthnot(a), daß die na-tuͤrliche Waͤrme des menſchlichen Koͤrpers demGrade der Coagulation ſehr nahe komme. Ichhabe aber Leute geſehen, die das Fieber hatten,ohne daß es eben ſehr heftig war, welche mich,wegen der mit ihrer Haut angeſtelleten Verſucheder Waͤrme, nicht zweifeln lieſſen, daß dieWaͤrme ihres Blutes nicht mehr als 5 bis 6Grade ſtarker ſey, als der Grad des Gerinnens,ohne, daß eben daher ein gefaͤhrlicher Zufallentſtund(b). Uebrigens geſtehe ich, daß eineſolche Hitze, wofern ſie ganz und gar vernachlaͤſ-ſiget oder uͤbel behandelt wuͤrde, ſich ſchon nachdem, was bereits Hyppocrates(e) angemer-ket hat, die fluͤchtigen und waͤſſerigen Theilezerſtreuen, das Blut allmaͤhlig verdicken, undmithin hoͤchſtgefaͤhrliche Wuͤrkungen hervorbringen koͤnnte, wo ſie nicht gar eine Faͤulnißnach ſich zoͤge. Wenn aber die Limpha desBluts, oder das Weiſſe aus dem Eye gerinnenſoll, ſo habe ich durch verſchiedene wiederholte

Verſu-

(a) Eſſ. on air. p. 114. 27.

(b) Ich habe ſelbſt einsmals bey mir angemerkt,als ich das Fieber hatte, daß, wehrend derHeftigkeit des Zufalles, meine Haut 106 Gra-de Hitze hatte, und mithin das Blut 107 bis108 Grade. Und das Merkwürdiaſte war die-ſes, daß bey dem Aufange des Zufalles, undſo gar, als mich anfieng zu ſchaudern, die Hitzemeiner Haut 2 bis: Grade ſtaͤrker war, alsbey geſunden Umſtaͤnden.

(e) Ve Morbis. XIII. 23.&c.