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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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176 Verſuche

habe gefunden, daß ich meine Hand darlnnenhabe halten konnen, wenn das Waſſer bis114 Grade heiß war. Eine groͤſſere Hitze glau-be ich eben nicht, daß ſie jemand auf eben dieArt wird ausſtehen koͤnnen, es waͤre denn, daßer eine ziemlich harte Haut haͤtte. Ich willaber aus dieſem Beyſpiele der den Haͤnden ver-urſachten Enpfindung, eben die Grade der Em-pfindlichkeit eines jedweden menſchlichen Koͤr-pers uberhaupt, nicht beurtheilet wiſſen: weildieſe Gliedmaaſſen des Leibes bey manchen Leu-ten durch harte Arbeit und ihren Gebrauch, garausnehmend gehaͤrtet ſind. Denn einer vondes Hrn von Amontons Vedienten, war imStande, die Haͤnde in dem Waſſer zu halten,wenn es gleich bis auf den 12 ſten Grad erhitztwar: und ich habe Leute geſehen, welche Koͤr-per in die Haͤnde nahmen, und nach Gefallendamit handthieren konnten, die ſo heiß waren,daß ich mich wuͤrde verbrannt haben, wenn ichſie nur angeruͤhret haͤtte. Thiere, welche mehrHitze haben als wir konnen auch einen ſtaͤrkernGrad der Hitze ertragen, als wir; dahingegenaber ſterben Fiſche in cinem Grade der Waͤr-me, welcher geringer iſt, als der, welchen un-ſer Blut hat. Denn ich habe geſehen, daß einBars, welche Art Fiſche von der allerlebhafte-ſten, und mit Obren verſehen iſt, in einer Zeitvon 3 Minuten ſtarb, als das Waſſer 96 Gra-de beiß war, in welches man ihn geſetzt hatte.

§. 54.