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kann. Es ſcheinet alſo, als ob deraleichen, daßman, um allen Mißverſtand zu vermeiden, die—ſe Arten zu reden, nicht anders gebrauchen duͤrfe,als in der Dichtkunſt, wo man ſolche kuͤhne undübertriebene Ausdruͤcke fuͤglich geſtatten kann,ohne, daß man uͤble Folgen zu beſorgen hat.Wenn man aber von Dingen redet, deren in-nere Beſchaffenheit und Wichtigkeit dergleichenAbweichungen nicht leiden, und wo es auf dieWahrheit ganz genau ankommt; ſo muß manallerdings mehr Vorſicht gebrauchen. Denn,betruͤgt man nicht dadurch die Sinnen in derThat, und verſtoͤßt ſich wider die gemeinſtenBegriffe, wenn man im Ernſte von der deberſo redet, als ob ſie das Feuer zu der Galle oder
dem Herzen trage, und das Blut dergeſtalt ko-
che, daß es ſchaͤume, ja, daß es wie ein aluͤen-des Eiſen brenne(2): ferner, wenn man denMagen als einen Keſſel beſchreibt, in welchemdie Speiſen gekocht werden?(b).
§. 55. Wir haben uͤbrigens geſehen, wie
ſehr ſelten es ſey, daß die Waͤrme des Blutsder Thiere ſtaͤrker werde, als ſie natuͤrlichetWeiſe
(a) Abu jaafar ebn tophail. Philoſ. Autodid. p. 64.Ali kodoan apud Gom. pereir. Antonian. marg.p. 326. 770. Columb. de re anat. XIV. p. m. 47748˙. Dicemmerb. Anat. II. 6. Deſcartes, deNieth. p. 29. de Hom. p. 8. de Form. Foet. f. 1872. de Laff. I. 8. 9. Epiſt. I. 52.
() Hipp. apud(Cell. Ned. Pracſ. p. Stakely of the
dpleen. p.35..