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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wetterglaͤſern. 179

Weiſe zu ſeyn pflegt, und daß wir eben keinenviel ſtaͤrkern Grad zugeben koͤnnen, als der na-tuͤrliche iſt, ſo wenig in unſerer innerlichen Waͤr-me, als der Waͤrme desjenigen fluͤßigen We-ſens, womit wir umgeben ſind. Bey der ent-gegen geſetzten Witterung oder Kalte ſind wirlange nicht ſo empfindlich: denn wir koͤnnen ei-nen viel groͤſſern Grad derſelben ertragen, we-nigſtens, wenn wir nur aͤuſſerlich am Leibe vonihr getroffen werden: ja man hat Beyſpiele,daß eine ſehr heftige und zugleich anhaltendeKalte, ohne die geringſten ſchaͤdlichen Folgen ge-weſen ſey; wir empfinden dergleichen auch hierſchon in unſerm Erdſtriche ziemlich ſtark; ob-gleich dieſe unſere Kaͤlte hier noch lange nichtmit derjenigen verglichen werden kann, derenwir im vorhergehenden Meldung gethan haben,die ſich in denen Laͤndern aͤuſſert, welche weitergegen Norden liegen, und von deren Heftigkeitdie Thiere oͤfters haufig ſterben; zu andern Zei-ten haͤlt auch die Kaͤlte an. Und wir wiſſen(3),daß man oͤfters Thiere gefunden hat, welche ſo,wie ſie in ihren Loͤchern geſteckt, geſtorben, oderauch zwiſchen Eisſtuͤcken, wie z. E. Fiſche oderandere Waſſerthiere; welche aber wieder aufge-lebt ſind, ſo bald man ihnen einigen Schmerzd efuͤget, oder ſie in die Waͤrme gebracht hat.f geſchiehet es, daß an dem Koͤrper der Men-M 2 ſchen

(a) Boyle, Exp. on Cold. al. I. p. 671. 673. Ques·nay Econ. ani. p. 33.