mit den Wetter glaͤſern. 185
auch die hitzigſten Getraͤnke, wie z. E. die Wei-ne von Malaga , Alicanta, und die beſten ro-then Weine gefriehren(a). Diejenigen aber,welche dieſe Beobachtungen gemacht, hatten dieMittel nicht in Haͤnden, die Grade der Kaͤlte,in welcher ſich dieſe Vorfaͤlle aͤuſſerten, zu be-ſtimmen: welches aber in unſern Tagen ſehrleicht iſt, wenn ſich der Vorfall ereignet. Wasaber die Weine aus Burgundien, Bourdeauxund Madera anbetrift, ſo gefriehren dieſe indem ꝛ0ſten Grade der Kaͤlte.
Selbſt der Brandwein gefrießrt oͤfters zu
Eis(b); und man hat angemerket, daß, wenndie Quantitat dieſes fluͤßigen Weſens ein wenigſtark geweſen, der geiſtartige Theil mitten indem Gefaͤße fluͤßig geblieben iſt, eben als wennder Wein gefriehrt, welcher eine Art des Wein—geiſtes machet, der von der uͤbrigen fluͤßigenMaſſe abgeſondert iſt. Es muß aber die Kaͤlteſchon ziemlich ſtrenge ſeyn, wenn dieſes geſche—hen ſoll. Der Herr Muſſchenbroͤk(e) hatſo wenig den Brandwein mit Schnee, als zer-ſtoſſenem Eiſe zum Friehren bringen koͤnnen.Eine Vermiſchung von gleich vielem Waſſerund Weingeiſte, wenn dieſer ſo ziemlich rectifi-M 5 cirt,
(a) S. Boyle, Exp. on Cold. abr. I. p. 594. 607. 60610. Scept. Chym. abr. III. p. 281. Philo. Tranf.abr II. p. 152. Nerret. Exp. of Cold. p. 47. 48.(b) Boyle, Exp. on(Cold. abr. I. p. 594.(e) Tent. Exp. Acad. Ciin. add. p. 176.