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22. Da sandte Josua Boten hin/undsie liefen zu der Hütten / und siehe eswar verscharret in seiner Hütten / unddas Silber darunter.
2z. Und sie nahmen die Sachen nWren aus der Hütten/ und brachten sie zu-vZvsua und zu allen Kindern Israel/und schütteten sie aus vor dem Ange-sicht de^HErrn.
24. Da nahm Josua den Achan/denSohn Serah/ samt dem Silber / unddem Mantel und der goldenen Zunge/Und feinen Söhnen und seinen Lochterv / und seinen Ochsen und seinen Gseln und seinen Schafen / und seinerHütte und allem was er hatte / undK)ar das gantze Israel mit ihm / undsichteten sie hmaufinsLbal Achor.
- v. 22. Las Slwer Vkttnlcr) Wer ansehnliche undMchtige Sachen hochhält/ spricht der heilige üütef
Melde aber seinen Verstand vergräbt; der hanget seinem^"Nli nach wie ein Vieh. Denn er stößt ihn poo dem Thron^ Herrschasst in den Stand der Kocchkschasst / ja der Der-parken. Sintemal wenn der Verstand in seiner Würde ge^^"kbea vnd von diesen Drogen gcurthcilt härte / sohätkeerei-M rechten Aussp^llch gethan/ und seine Begierde zmn BösM?^damwet. Darum ists sehr löblich/ sich in benGchranckeo"^Nothdurfft behalten/ und fie nicht über>ch, eilen. Denn?"ln einer aus Begierde zu den LüfiendtescsLebrnsei« wenig
neiget/ so kan ihn hernach nichts zurückhalten/ daß er nichtMtcrgchea sollte.
v. 2;. Lasset uns vielmehr auch die liebste Lust MierenM Unserm Hertzeu / das sich in der irdischen Härte unseres5 "bes befindet/ wegnehmen/ Ulld vorScmHErrnund seinemMalbtea / unserm JEser/ ausschütten wie Wasser / daßMts zurückbleibe / weiches nicht gerne dem FeurjeimsGe.'lhts übergeben werde.
v. 24. Alles muß ohne BarMhertzigkeit verhreuvet und/wichtiger wrrden/ waSderEigenliebezugehöret/ mit allem'vas j,i« Eigenliebe erhalten wollte/ und dadurch GSttcs Eh--E" ttwüS^rbnahme. Darin man istuß inachtnehmen/ daß das.Mge so h,x Eigenliebe nähme / eben das war so sich GOtt vor.Ehalten hatte; indem er drsohlev / daß das Gold und SilberMesjMegchetligck werden. Die Eigenliebe aber begnügetUP uichtgeringe und schlechtmachen zu nehm,««/ sonderlich,llnsi^sich mit denenallergrösesten Gaben GOtteS umgehenSie hänget sich selbstea an das was GOttgeheiliget
aufbehalten ij?.
^cineSöhne und seine Tochteb) MÜssm seiner Schuldi>'''bcilhafftiggewesevskyu und drum gewußt haben/ weilfir^/BtrascMit theilhasstig worden. Dann GOtt ist gerecht
. Zmaaf) gegen Mitternacht von Jericho.
xhgl Achor) das von dieser Sache Und dem Acharsal? ^^au diesen Namen bekommen/ und z Meilen von Jeru-"^kag.
Wse nun der Ort von solcher Betrübniß Achor getrenntfy^°«/ also wird derselbe auch vor ein Bild genommen der Ver-ss.?^Ugs»Strker/ wo die Gläubigen sind betrübet worden/ daß^»r/li seiner Zeit wieder sollen erfreuet werden« Hös. 2/17.-""f/'.o.
(s) von der Gottseligkeit n. »5)- lg. ^
25. Und Josua sprach: Wie hastdu uns beunruhiget? Der HErr wirddich an diesem Tage beunruhigen! Undesfteinigre ihn das gantze Israel / undverbrannten sie mit Kur/und bewarfensie mir Steinen.
26. Undsierichtetenüberihmemengrasen Steinhaufen auf/ deristbis aufdiesen Tag. Also kehrete sich der HErrvon dem Grimm feines Zorns. Um-deßwillen hat man denselben Ort ge-nennt dasThalAchor bis aufdiesenTag.
_ ^ Das
v. 25. wie v« vns bennrllhiget) in Trauer gesetzt; so
Der HErr dich) durch die Strafe dcsTodes. Welche»Tod auchallediejeulgrn mitAchao leides müssen/die sich durchdergleichen Anlockungen gefangen nehmen lassen: entweder inihrem Willen and Begierden üüterallerlkyTrübsalen/Abtöd-kuogen/ und tiefer Busse / aofvaß ihnen auf solche Weise dasThakAchoreiaeThärverHoffnmigwerpe;Hos.r/15. oderin ihren Seelen anv Personen/daß die in den feurigen Pftll/aksden ajidervTod/grwvrffevwerden/ deybcharrlicherUnbvßfrr/tigkeit und Verhärtung in Sünden.
Alsodildetdauv Achan ab dieonorveotlichc B-'glerde/Lastoder Ergenschafft VesWilleos/der nach äuff.rUchca oder inner.lichenDingev gaffet und läfferr/und alsoauchmgeisilickcGa-bcn aadSchduheitev seine unlautere Begierden einführet. Die.se wollt« der Wille gerne brauchen als sein Eigenes / und ihmselbst dann d jenen: da doch beyde wir selbsinnd alle shlcheGabendes HLrra seyn sollen/ i.ssor.ü/er. i). als dem alles soll ge-heiliget seyn. Dieses Lüstern/woroach wir etwas vor uns de-Zehren/ sonderlich wenn es übernatürliche Gabe» oder Lieb,lichkcitenflnd/reitzet denZorooesHErro/zerrüttet dtegavtzeSeele/ und siärcket den König zu A>/also daß derVerstandiaLünckelhetl/Ungewißheituue Verwirruvg/tapprk/der Milleund N elguvgcn abcr in unordentliche Bewegungen / und dergantze innere Sinn der Seelen in Traurigkeit/ Unruhe/ Angstund Verfassung/gcräth.
v. 16. Sie richteten über ihm einen grosen Steinhaufenauf) Dieses Grabmaal mußte ein Zeugniß einer solchen cnt»setzlicheu Strafe seyn/ damit sie denen aUergcisilrchsten Nach.kommen ein Fürbild sryo/ und sie dadurch lernen mögteo dir al-lergeringsten Aoklebtingeo / «emchr ihnen GOtt seine Gnttha-tcn erwcsict/und durch ihren Dienst Wunder der Goadra thut/zu fürchten. Dann obgleich eine Flucht nicht für eine gäntzlicheNiederlage zu halten ist / und eine Niederlage keine gäntzlicheVerlührung ist/ wiche harte Züchtigungen aber zeitliche Ge->rchtigtcit<Ausübuvgeostnb/ welchen doch ein» ewige Barm-hertzigkeit nachfolget z so ist doch in dergleichen Untreue derWeg so schlüpferig / daß sich öfftcrstödtlichr Fälle darausbe-geben/ uoddaß mau maochmalaufdemseldigen disill dir Höllehinunter strauchelt. GOtt ist wegen seioerEhre so eifersüchtig/'daß er nicht leiben kao/waoo man ihm solche rank « will. Son-derlich istergegcodiejenigeuergrimmct/ w.Iche ihm dieselbeabstreiten wollen/ ober solche mit ihm zu theilen gedencken/wann sie ihneinmak erkannt/ geschmacket/ und ihn auf eine'fürtreffliche Weise geliebet haben: dieweil diese für allen aode>reo dasJhrige beytragen sollteo/solche ihme gäntzlich zu lasseo.
Mao wird auch aus eben diesem Exempel lernen können/wie unerträgliches GOtt ist/wavosich die Menschen in diesemStaffelentschuldigev/ und/da fie «ine Entschuldigung »ufdieandere Haussen/ nicht eher als mit groscr Mühe ihre Fehler bc-kennen wollen. G» verdienen mit allen ihren Eotschulbiguu-
gellvirbrauutzuwerdcnlDannberjenige welcher sich selbstevt-ichuldigen will/der muß nothwendig GOttbeschuldigen. Dochfallen dieschov weit gekommene Menschen noch gar leichtlich in
gg«,. . , dikstnFehler : eS stye daß/dieweil fiezimlich gut von denen
Heil Dingen urtheilen koomu/sie die Ligenlirbe antreibet in ihrer eigenen Sache aufdas beste von sich selbstcn zu ur-tzr -oder dieweil die gemeioeRichtigfeit ihrer Wercke und die angewöhnte Neinigkeit ihrer Meynung fie mit einem falschen
flxi/^vrrblellben/und sie überreden/ sie stünden schouveste in bieserNlchtschuur / obste sich gleich davon entfernen. Diei>M.- Und beste Uebung ist/ daß wir uns allezeit/ was unser« Wercke betrifft/ schuldiggebrn/ und in bcoselbigen ehr wir fietzq^llgen uichts böses inachtnehmen: nachdem fie aber verrichtet find/ müssen wir »n denselbigcu nichts als GebrechenteH/sthmeu ; indem wir für uns die Ueberzeugung unseres Elendes behalten / und GOtt die Nechtserkignng überlassen:a vorn auch/ sobald man also zu wcrck gehkt/geffillct wirb: da er im Gegratheil traget wird/waon man solches nicht »Hut.
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