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Abschnitt XX.
arithmetischen Progression (-f- 3.6.9 . 12 . 15). In Großbritannien gilt das ganz ähnliche von J. H. Rahn 1659 zuerst gebrauchte Sym-bol -j- statt : als Divisionszeichen; weshalb von Schriftstellern, welcheüberhaupt für die arithmetische Progression die Notwendigkeit einesZeichens fühlten, -v gebraucht wurde. Diese Bezeichnung findet manauch mitunter in deutschen Büchern 1 ). W. Emerson 2 ) bezeichneteine harmonische Proportion durch .7. und eine harmonische Pro-gression durch — v - .
Algebra.
Im Studium der Algebra war viel größerer Verkehr zwischenden verschiedenen Ländern Europas als im Studium der Arithmetik.Wegen der Abwesenheit einer streng provinziellen Behandlungsweiseder Algebra wird es nicht nötig sein, die Geschichte dieser Wissen-schaft in jedem Lande einzeln zu verfolgen.
Einige Werke über Algebra, die während der ersten Hälfte des18. Jahrhunderts, und zwar 1740—1748, verfaßt wurden, waren nochwährend der zweiten Hälfte sehr einflußreich, nicht nur im Landeihrer Entstehung, sondern in ganz Europa , wo immer die Wissen-schaft betrieben wurde. Von englischen Werken heben wir das Elementsof Algebra von Nicholas Saunderson (1682—1739) hervor, welches1740 zu Cambridge in zwei Bänden erschien. Dieser blinde Mathe-matiker stand als Jüngling im Briefwechsel mit Sir Isaac Newton und war der Nachfolger von Whiston als Lucasian Professor derMathematik an der Universität Cambridge . Weite Verbreitung inEngland fand der Auszug aus dem Originalwerk: Select parts ofProfessor Saunderson’s Elements of Algebra for the use ofstudents at the Universities. Die 3. Auflage davon wurde 1771in London veröffentlicht, die 4. Auflage 1776, die 5., von JohnHellins (?—1827t verbessert, 1792. Das Originalwerk wurde 1756in französischer Übersetzung von Elie de Joncourt zu Amsterdam und Leipzig in zwei Bänden herausgegeben. Eine deutsche Über-setzung rührt von Johann Philipp Grüson, Professor am adelichenCadettencorps in Berlin , her. (Erster Teil 1798, Halle; zweiter Teil1805. t