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schrifken, Tobtenbücher >c.), erscheint, 1826 bei dem Hofbuchh. Hahn in Hanover ,von dem Archivanus Perh herausgeg. werden konnte. Er enthalt die urkundlichenAnnalen der ältern -Lchriflsteller für Quellenstudium der vaterländischen Geschichte.Auch gabPertz einen „Grund-- und Aufriß des christlich-germanischen Kirchen-undStaatsgebäudes im Mtttelalter" aus Urkunden heraus Bonn 1828.). So er-freut sich das Vaterland eines literarischcn Unternehmens, wie es bis seht fast nurin den magdeburgischen Centurien auszuweisen hat, und eines Nationalwerkes,auf welches der einstige Johannes Müller Deutschlands seine Narionalgeschichteder Deutschen gründen kann; auch ihm gelte dann der Wahlspruch der Gesellschaft:tiancliiz umoi putrise eint n> ! 1.
Deutscher Handel. Der deutsche Sraatenbund hat eine sehr glück-liche natürliche Lage, um durch Blüthe des Handels seinen Nationalwohlstand zuerhöhen. Im Mittelpunkte von Europa liegend, ist Deutschland durch seine An-grenzung an drei Meere und durch Richtung seiner zahlreichen Flüsse von der Naturzu einem Handelsstaate erster Größe bestimmt. Dennoch nimmt es seit der Mittedes 11. Jahrh., wo die Hansestädte, sowie Nürnberg und Augsburg , die erstenund reichsten Handelsstädte Europas zu sein aufhörten, mit Ausnahme der preuß.und östr. Bundesprovinzen, unter den Handelsstaaten nur einen untergeordnetenRang ein, was ursprünglich zum Theil als Folge seiner großen Zerstückelung an-zusehen sein dürfte. Diese hat sich zwar durch Secularisationen und Mediaiisirungenin /üngerer Zeit bedeuten- vermindert; allein es ist an die Stelle der politischenKriege ein Kampf der Parteien in der deutschen Finanzwelt getreten, der aufDeutschlands Handel feindseliger einwirkt als selbst die Prohibikivsrsteme verschie-dener seiner Nachbarstaaten. Die gute Zeit ist vorüber, wo die Regierungen Deutsch-lands ganz stille der Arbeit und dem Hantel zusahen, wo sie sich darauf beschränkten,Hindernisse hinwegzuräumen, die Wege zu ebnen, auch Ordnung und Einklangim Ganzen zu erhalten. Damals war der Wohlstand besonders Süddcutschlandsnoch auf Landwirthschaft und den Handel mit Erzeugnissen begründet. Manu-faclure» und Fabriken waren untergeordnete Räder in der Maschine. Jetzt, wodas unbeschränkte Eingreifen der Regierungen in die mercantilischcn Verhältnissean der Tagesordnung, und Deutschland den Preis seiner Bedürfnisse an Fabricatenund Manufackuren größtentheils mit Producten zu bezahlen außer -Ltand gesetztist, kann man mit den Kaufleuten eines bedeutenden britischen Handelsplatzes, dieein englischer Minister fragte: was er für ihr Interesse thun könnte, nur wünschen,daß unsere deutschen Regierungen, besonders deren Finanzminister, sobald ihr mer-cankilisch-finanzieller Krieg unter sich beendet ist, des Handels künftig weder iinGuten noch im Bösen gedenken mögen. — Um Deutschlands HandelSverhälrnisserichtig beurtheilen zu können, müssen wir überblicken, wie sie sein könnten, wie siewirklich sind, welche Hindernisse ihr Fortschreiten ausgehalten haben, und ob dieMittel epistiren, sie zu beseitigen, oder wenigstens größerm Verfall derselben vorzu-beugen. — Landhantel kann Deutschland führen mit Frankreich, der Schweiz, Ita-lien, den Niederlanden, Polen, Rußland und Ungarn ; am stärksten führt es densel-ben niit der Schweiz, Polen, Rußland und Ungarn . Seehandel kann es treiben mitFrankreich, Vpanien, Portugal, England, den nordischen Staaten, Italien , derTürkei und Amerika . Seinen vorzüglichsten Seehandel führt es mit England;aber eben dieser gewährt ihm mehr Nachtheile als Vortheile. Sein Handel zurSee wird vorzüglich befördert durch die Benutzung seiner Hauptflüsse, der Donau ,Elbe, des Rheins, der Weser, Oder u. s. w. — Ausführen kann Deutschland Getreide, Holz, Salz, Flachs, Leinwand und Leinengarn, Weine, Obst, Rindvieh,Pferde, Schafe, Butter und Käse, gesalzenes und geräuchertes Fleisch, Honig undWachs, Eisen - und Stahlwaaren, Kupfer, Blei und Zinn, Quecksilber, Silber-arbeiten, Glas und Spiegel, Taback, Rü'. samen, Mühlsteine, Mineralwasser,