Druck
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Droz (Joseph)
des immerwährend fortwirkenden Triebwerks (f. sterpetnum me>I>> Ie) brach-ten ihn auf wichtige Entdeckungen. Er verfertigte u. a. eine Pendeluhr, welche,mittelst der Bereinigung zweier Metalle von ungleicher Dehnbarkeit, ohne aufgezo-gen zu werden, im Gange blieb, so lange die Theile nicht durch Reibung abgenutztwaren. Späterhin machte er sein berühmtes Schreibautomat, das, durch ein imInnern der Figur befindliches Triebwerk, Hände und Finger sichtbar bewegte undschöne Züge schrieb. Seine letzte Arbeit war eine astronomische Uhr, wobei ihn aberder Tod zu Biel den 28. Nov. 1790 überraschte. 2) Henri Louis Iacguet,des Vorigen Sohn, geb. den 13. Oct. 1752 zu Ehaup de Fond. Bon früherJugend mir der Mechanik beschäftigt, kam er als Jüngling von 22 I. mit einigenvon ihm erfundenen Werken nach Paris , worunter ein künstliches Automat, einjunges Mädchen war, das verschiedene Stücke auf dem Elaviere spielte, dem No-tenblatt? mit Augen und Kopf folgte, nach geendigtem Spiele aufstand und die Ge-sellschaft grüßte. In Paris ließ er durch einen von seinem Vater gebildeten Hand-werker ein Paar künstliche Hände für einen verstümmelten jungen Mann machen,der damit fast alle Bedürfnisse befriedigen konnte. „Junger Mann", sagte der be-rühmte Daucanson zu D., als er dieses Kunstwerk sah, „Sie fangen damit an,womit ich aufhören wollte". Er starb den 18. Nov. 1791 in Neapel , wohin er zurHerstellung feiner Gesundheit gereist war. Die Automate beider Künstler sind jetztin Amerika. — Jean Pierre, verband sich um 1783 mit Boulton in Bir-mingham zur Verfertigung der sämmtlichen englischen Kupfermünzen. Für diepariser Münze machte er ein Druckwerk, das mit einem Schlage und mit gerin-germ Kraftaufwand als bei dem gewöhnlichen Verfahren, auch mittelst einer be-sondern Vorrichtung zugleich mit beiden Seiten den Rand der Münze prägt.
Droz (Joseph), ehemal. Parlamentsrath zu Besam-on, geb. das. 1773,seit 1824 Mitglied der franz. Akademie zu Paris , machte "sich 1H06 durch den„k>r.ii sue I'.irt cl'otro Iienreux" (4. AuSg. 1825) bekannt, ferner durch seinen<1e l^nntaigne" (3. AuSg. 1815); durch die „bckuck» riir le I>c->u <Is»8les urt8" (1815) und die „älcmoiic» cle ck-icczue; bäinvel". Auch in s. „llbilo--opkie morsie" (1. AuSg. 1823, 3. Ausg. 1824) zeigt er sich als einen denkendenKopf, als gründlichen Gelehrten und als guten Schriftsteller. Bei s. Wahl zumMitgliede der franz. Akademie ward er dem Dichter Lamartine vorgezogen. SeineRede bei der Aufnahme (7. Juli 1825) enthielt Treffliches, gut gesagt, überdie sittliche Natur der Literatur. „II ksut eciire", sagt D>, ,,»vee ss cousaienca,en presence <Ie Die». «Du» l'iuterät cle I'burimiiitö".
Druck, die Wirkung eines ruhenden Körpers, der von einer Kraft zur Be-wegung getrieben wird, auf einen ihn berührenden Körper, der dieser Bewegungentgegensteht. Dieser letzte Körper heißt der widerstrebende oder das Hinderniß.Da auch Dasjenige, was Bewegung hindert, Kraft genannt wird, so muß in demwiderstrebenden Körper ebenfalls eine Kraft sein, welche die Wirkung jener, oder dieBewegung des drückenden Körpers hindert. Dieses ist die Kraft des Zusammen-hanges der undurchdringlichen Theile des widerstehenden Körpers unter einanderselbst und mit andern unbeweglichen Körpern. Ist der Zusammenhang zu schwach,um dem Drucke zu widerstehen, so zerbricht der widerstrebende Körper oder wirdvon deni beweglichen losgerissen. Die bekanntesten Kräfte, aus welchen der Druckentstehen kann, sind 1) die Kräfte der menschlichen und thierischen Körper, 2) dieSchwere der Körper, welche nach einer bestimmten Richtung auf unbewegliche Un-terlagen Druck hervorbringt; 3) die Elasticität oder Federkraft der Körper, z. B.eingeschlossene Luft drückt, indem sie sich durch einen weiter» Raum auszudehnensucht, gegen die Wände des Gefäßes, das sie umschließt; 4) auch bei andern Na-turerscheinungen, welche sonst mit Bewegung begleitet sind, entsteht Druck gegenDas, was diese Bewegung hindert. So kann aus der magnetischen und elektrischen