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Egeria Egerton
selbst ein, um ihre Sprache zu lernen. Sorgfältig zeichnete er alle Worte auf, de-ren Linn er errieth; that oft mit Lebensgefahr weite Reifen, um die entferntere!Grönländer aufzusuchen, ihr Vertrauen zu gewinnen, welches chm durch taufendWohltbaien :n einem hohen Grade gelang, oder auch, um neue Handelsvorikeilefür die Krone aufzusuchen, welche fortfuhr, ihm jährl. ein Schiff zu schicken. Wasihm nicht gelang, das gelang seinen Lehnen, besonders dem Paul, das Grönlän-dische zu erlernen. Er ließ thu hierauf 4 I. in Kopenhagen die Goikesgelahrtheitsiudiren, zum Prediger einweihen und sich zum Nachfolger in Grönlannd geben.15 Jahre hatte E., der Vater, in Grönland unter unaussprechlichen Mühseligkeitenzugebracht, und kehrte 1736 nach Kopenhagen zurück, um neue Vorschläge zur Un-terstützuug der grönländischen Christengemeinde zu thun. Die Regierung ernannteihn zum Dberauffther der grönländischen Missionen und bestätigte seinen SohnPaul im Amte eines dortigen MissionnairS. Als das Alter ihn zu seinen ehrwürdi-gen Verrichtungen unfähig machte, zog er sich auf die Insel Falster zurück undstarb daselbst 1758. Seine Schriften sind dänisch geschrieben und auch ins Deut-sche übersetzt. Sie beschäftigen sich mir der Naturgeschichte Grönlands und seinendortigen Bemühungen, Erfahrungen und Schicksalen. Sein Sohn, Paul E.,geb. 1708, warvom 12. I. an G-Hülfe seines Vaters, kam 1723 nach Kopenha-gen und brachte einige Grönländer mir, um sie in verschiedenen Handwerken unter-richten zu lassen; aber sie starben sämmtlich an den Blattern. Ungeachtet seinergroßen Neigung zum Leedicnst, fugte er sich doch dem Willen des Vaters, studwledie Goktesgelahriheit, und erhielt das Missionsamt in Grönland . 1731 ging er zudieser Bestimmung ab, führte neue Colomsten mir sich, und blieb bis 17-10 kaielbst.In diesem Jahre kehrte er nach Kopenhagen zurück, erhielt die Stelle eines Kap-lans am Hospital zum heil. Geist und den Auftrag, noch ferner für die grönländischeMission zu sorgen. Auch wurde ihm das Direewrium am Hospital der Waisenkin-der und eine Stelle im Rathe der Missionen gegeben. Im folgenden Jahre ernannteihn derKönig zum Bischof von Grönland . E. starb 1780. Man hat von ihm Nach-richten über Grönland , als Auszug eines von 1721 —88 gehaltenen Tagebuchs;danilch zu Kopenhagen 1789, 12. Ferner ein „l1iut>o,nu>un> pnoonlmulmm!,"(ebendaf. 1751); eine „Llnnmnitica ^inr-ulmiNen"; eine Übers. des Evangeliums,der 5 Bücher Mosis, mehrer dän. Gebete und Liturgien, und der „NachfolgeChristi", von Thomas a Kempis , ins Grönländische. 8. 11—,.
Egeria, eine Nymphe, welche bei den Römern in göttlichem Ansehenstand, und mit welcher der König Numa in einer geheinien Verbindung zustehen, und von welcher er die Gesetze, die er den Römern gab, zu erhaltenbehauptete. Nach Einigen soll E. des Numa Gemahlin gewesen sein.
Egerton (Franz), Herzog von Bridgewater, berühmt durch groß-artig gemeinnützige Unternehmungen, geb. 1726, gelangte durch den Tod seinerBruder zum Besitze eines unermeßlichen Vermögens. Alsbald beschäftigte er sichmit einen! Entwürfe, von dessen Ausführung zahllose Schwierigkeiten seinen Barerabgehalten hakten, und erwarb sich das Verdienst, zur Beförderung der inländischenSchissfahrt durch seine großen Anlagen die erste Anregung gegeben zu haben, indemer sein persönl. Eink. aus 400 Pf. jährlich beschrankte und seine übrigen Einkünftedem Canalbau widniete. (S. Canäle und Bridgewater-Canal.) Der Ca-nal, der des Herzogs Namen führt und in 5 Jahren vollendet wurde, kostete unge-heure Lummcn, die aber reichlich vergütet wurden, da Manchester und die umlie-genden Ltädte ihren Bedarf nun allein aus desHerzogsKohlenzruben zogen. NachVollendung dieses Werks führte der Herzog eine ähnliche Anlage zur Verbindungnur Liverpool aus. Seine Unternehmungen boten so große Vortheile dar, daß manvon allen Seiten das Parlament um Erlaubniß zur Anlage von Canälen bat.Brmdley hatte den großen Gedanken, eine Wasscrverbindung zwischen London ,