Band 
Dritter Band. D bis E.
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Elemente

Elementarunterricht

welcher von einer leitenden Substanz sein muß. Man nimmt dazu eine metalleneoder dünne hölzerne, mit Staniol auf beiden Flachen belegte Scheibe, die einenetwa 2; Linie hohen, aufgerichteten Rand hat, mit welchem das eingegosseneHarz gleichstehen muß, ohne daß jedoch der Rand oberhalb bedeckt wird. Dieobere Fläche dieses Kuchens niuß ganz glatt und eben sein, und seine untereden Boden überall genau berühren. Der Deckel, oder, wenn es ei» hohlerCylinder ist, die Trommel, Leiter, muß von einer leitenden Materie, also ent-weder von Zinn oder von trockenem Holze gemacht werden, das mit Stanioloder Silberpapier belegt ist. Die Form des Deckels ist rund, und darf einigeZoll weniger im Durchmesser halten als der Kuchen. Er muß isolirt, d. i. außerVerbindung mit leitenden Körpern auf den Harzkuchen gedeckt und wieder abge-nommen werden können; daher bindet nian 3 oder 4 seidene Lchnüre an seine»Rand, und hebt ihn damit nach Belieben. Bewahrt man den Apparat vorFeuchtigkeit, so hält sich die in dem Kuchen einmal erregte Elektricität Monatelang, und man kann sich des Elektrophors statt einer Elektrtsii Maschine bedienen.Auch läßt sich eine leydener Flasche nach und nach damit laden, und dagegen durchdiese der Elektrophor wieder verstärke». Über die Theorie dieses ZnstrumeutcSs. Biot's Lehrbuch der Experiment.-Pbpsik", 2. Bd., E. 230 fa.

Elementarunterricht, der erste Unterricht jedes Fachs, welcherAnfängern, die noch keine Vorkenntnisse haben, ertheilt wird; dann bezeichnetman aber auch mit diesem Ausdrucke insbesondere den ersten Unterricht imLesen, Schreiben und Rechnen. Von diesen Gegenständen des Elementarun-terrichts scheint eine neue pädagogische Schule die sogenannten Elementarpunkie,auf welche der Unterricht zurückgeführt werden müsse, Schall oder Aborte,Form oder Zahl, entlehnt zu haben, weil bei dem Lesen Alles auf das Wortoder den Ton, bei dem Rechnen Alles auf die Zahl hinausläuft.

E l e m e n t e, G r u n d st o ffe, U r st o ffe, die Grundbestandtheile derKörper, die nicht weiter aus gleichartigen Materien zusammengesetzt, also einfachsind. Eine Materie, welche die bisherige Kunst nicht weiter zerlegen kann, wirdein Grundstoff, ein Element, oder besser ein »»zerlegter Stoff genannt. (Tropischheißen daher Elemente, Grundlagen, Anfangsgründe einer Wissenschaft, Kunst,und Elementar-, Z. D. Elementarbegriff, Elementarunterricht, Elementarbücher ic.:was diese Grundlagen enthält, sich auf dieselben oder auf die Urbestandtheile einesGegenstandes bezieht.) Wir kennen bis jetzt folgende elementarische Bestandtheile:

I. Unwägbare. 1) Positive und negative Elektricität; 2) positiver undnegativer Magnetismus; 3) Wärmestoff; 4) Lichkstoff.

II. Wägbare. 5) Sauerstoff (-Oxygen); 6) Wasserstoff (Hydrogen ); 7)Stickstoff; 8) Kohlenstoff; 9) Schwefel; 10) Phosphor; 11) Boraxstoff;12) Jod; 13) Salzsäure; 14) Flußsture.

Metalle, ä. Alkalische Metalle. 15) Kalimetalloid; 16) Natrummetal-loid; 17) Ammonium; 18) Barytmetalloid; 19) «rwontian; 20) Kalk;21) Talk.

L. Erdige Metalle. 22) Alaunmctalloid; 23) Kiesel; 24)Zirkon; 25) 2)t-termetalloid; 26) Glycium; 27) Tancalium oder Columbium.

<?.. Eigentliche Metalle. 28) Platin; 29) Äold; 30) Wolfram ; 31) Queck-silber; 32) Palladium; 33) Blei; 3-1) Rhodium; 35) Silber; 36) Bismuih;37)Uranium; 38) Kupfer; 39) Nickel; 40)>Molybdän; 41) Arsenik ; 42) Man-geln; 43) Eisen; 44)Kobalt; 45) Zinn ; 46) Zink;-47) Ankimonium; 48) Tel-lurium; 49) Chromium; 50)Titanium ; 51) Zridium; 52)-Osmium; 53) Ce-rium oder Demetrium.

O. Problematische Metalle. 1) Zunonium; 2) Erythronium; 3) ein vonTrommsdorff angekündigtes, und 4) ei» von John im Graumangancrz entdeck»