Band 
Dritter Band. D bis E.
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Englische Literatur und Wissenschaft

gang. In der Moralphilosophie ging man in neuern Zeiten nicht (wie im Anf- ^18. Jahrh, mit so geringem Erfolg) auf die höchsten Gründe der Sittlichkeit zuru 'sondern hielt sich auch in dem Erfahrungskreise, wie z. B. Palay und Gisborne . Dphilos. Geschmackslehreslstnlo'inpii y ofei i tieism bei den Engländern) ging ebenWnicht aus diesem Kreise, weder beiKnight noch bei Alison und Beattie, welche über dNatur und Grundsätze desGeschmacks schrieben; nur Stewart ging in s. Untersagüber dens. Gegenstand, sowie über das Schöne und Erhabene, die sich in s. obeiE'„L88.->^s" sinken, in tiefere Gründe ein. Dgl. die „Oeuvr. eompl. ste Ist'- 'diescke l'ecolo eenü!-.; a. d. Engt. v. Th. Iouffroy" (Paris 1829, 6 Bde.)

1. Geschichte. Auch hier neigt sich der Brite wiederum zur Geschieh^engern Sinne hin, als dem Organismus desStaats, besonders seiner eignen.von patriotischem Interesse, man möchte sagen von Nationalstolz, gingen dortbessern Geschichtschreiber aus. Naph. Holinshead sammelte 1577 und 1587Chroniken von England, Schottland und Irland. 1587 trug Harrison aus §schriebenen Urkunden eine Geschichte von England zusammen, und Commelinmelte die enql. Geschichtschreiber desMittelalrers, nach ihmHenry Smile und^ 'Camden. Eine allgemeine Weltgeschichte hatte 1614 Walt. Raleigh angefau^aber wegen kalter Aufnahme nicht fortgesetzt. Annalen des A. und N. T. gabUsher, eine Chronik 1652 Ed. Simson heraus, wie Thomas Pierce Robinff ^Annalen. Um Chronologie machte sich 1649 und 1672 John Marsham verd>^nichtNewton. Indeß wurden immer Quellen der engl. Geschichte gesammelt §Roger, Twysden, Seiden, Fell, Gale. Englische Kirchengerichte bearbeitete ^1674 in synoptischen Tafeln und eine Literaturgeschichte der KirchenschriW soVon engl. Bischöfen und Erzbischöfen gab Warton's „4ngll-l ,->er->" ^sach'' ^Fulleus „Berühmte Männer von England", Wood'S „4t!>eu-,eOxonio»s^nicht zu vernachlässigen. Auch gehören hierher Beveridge, Warton, Duvell, Uld.welcheKirchenversammlungen, Kirchengesetze, Gebräuche und Alterthümerfach erläuterten. 1730 lieferte eine Gesellschaft die allgemeine Weltgeschichte Mwelcher Guthrie und Gray 1764 — 1767 einen Auszug machten. Die rön> QGeschichte bearbeiteten Ferguson und Goldsmith, die griechische derselbe Golds"GillieS und Mitford, den Verfall des römischen Reichs Gibbon, die Gesch- ^Ächttund der Entdeckung von Amerika Robertson. Auswärtige neuere StaatengeVlieben die Engländer nicht, aus Stolz. Erst in den Zeiten der bedrohlichen^^.,leonischen Dynastie sahen sie sich danach um. Für die innere eigne sammelte(st. 1714) noch Urkunden, wie Manning, Astle, Fenn, Lodge, Morgan, H^,^.Harley, Sommer, Macki; Kriegsalterthümer der Römer in Britannien,Though, Carle und Smollet bearbeiteten diese Stoffe noch roh. Diese übermal >.Hume, der aber, überreich geworden, sie nur bis guf Wilhelm UI. führte,

Zeit sind Dalrymple's Memoiren von Großbritannien , Cunningham'S, 7 '"^^und Lingard's Geschichte von England nicht unwichtig. Für Biograph^ hetdie „lUogrnpliia Lrliuunicu", der „Britische Plutarch", Iohuson's ,,^-d ,, ja

englischen Dichter", Mason's „Biographie Gray's ", das OInlnml

Eine Geschichte der Musik gab Burney und HawkinS. Fanner, Granger, .hout schrieben über die Gelehrten in allen drei Reichen, Mackenzie über dieLt lSchotten, über deren Dichter Irving, über Irland Campbell, über die s

der Arzneikunde Aikin, über die Fortschritte der Botanik Pultney. Horaldiren Bolton, Gillim, Gore; Numismatiker Evelyn; Geographen des A ,?ieCamsden, Purchas-Harcour. Zahlreich sind überhaupt ihre Reisi'beschrelHerbert, Gage, Brown, Iesselyn, Fryer, Burnet, Ovington, Maundrser, Wmith, wie ihre Welt- und Entdeckungsreisen. Geachtet islAnders"Macpherson's Handelsgeschichte. Chartenverbesserer waren Moll, Äestssb' AisHkDury, de la Rochette, Kitchin, Dalrymple, Rennel, Arrowsmith. A»