Band 
Dritter Band. D bis E.
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Englische Literatur und Wissenschaft

^vgraphie ist dagegen meist schlecht bestellt; selbst für Düsching konnte man keineZeitnahme wecken. Unter den unzähligen Neisebeschreibern nennen wir Churchill,"nipbell, Streens, Dalrymple, Hawkesworth, Commodore Byron, Wallis , Car-»s", Cook, Mulgrave, Portlock, Dixon, Vancouver , Tlai'ke, Parry (s. dd.).

einheimische Statistik arbeiteten Pennant, für Staatswirthschaft Stewart,^.With, Price.— Jetzt tritt auch nicht Ein Werk hervor, das als classisch gelten"nute, wiewol mehre geistreiche und sieißige Schriftsteller durch kritische Forschungund sorgfältige Sammlung des historischen Stoffes künftigen Geschicbkschrei-, cn vorgearbeitet haben. Ehe wir diesen Ertrag überschauen, stehe hier die Bemer-daß diese Unfruchtbarkeit im Gebiete der Geschichte nicht in dem Mangel gro-> si noch unberührter Gegenstände zu suchen ist, da sich selbst die Geschichte Groß-t//^unens ^st der Revolution (1688), des Zeitraums der vollendeten Zlusbildung^ Staatsverfassung und der britischen Handelsmacht, als ein des Meisters würdi-»s Stoff darbietet; mehr möchte der Grund darin liegen, daß die ausgezeichnetstenh sich seit mehren Jahrzehnden theils zur Dichtkunst und Redekunst, theils zu,,/Etaatswiffenschaften gewendet haben; aber es scheinen die großen Begebenhei-> der letzten 3V Jahre, die so mächtig zur Vergleichung der Gegenwart und Ver-?""Zenhoit und zurAufsuchung der Gründe neuerer Erscheinungen in den Ereignis-?er Doyzeit Hinleiten mußten, und zugleich den Blick des Geschichtforschers er-^^rton, bereits hier und da zündende Funken ausgeworfen zu haben. Unter den^Ulensammlungcn sind zuerst die, von einem Ausschuffe des Hauses der Geniestoommitw-) seit Anfang dieses Jahrh. herausgegebenen, für Staats-< Mchte und öffentliches Recht wichtigen Urkunden, aus den britischen Staatsar-und die (von 1807 —11) in 15 O.uartbänden erschienene Folge alt-englstChroniken zu erwähnen. Auf gleiche Weise hat man angefangen, die alten^V'chtswerke über Schottland in alt-schottischer Sprache herauszugeben. Fürschichte der einzelnenLandeötheile ward ffeißig gesammelt; vielen Grafschaf-z>^ad den bedeutendsten Städten wurden eigne Schriften gewidmet, die Alterthü-i i>,^"rstlben und selbst die Geschichte der berühmtesten Kathedralkirchen zum Theil! b,s^^Ewerken dargestellt, deren mehre von der königl. Gesellschaft der Alterthums-^i» ^ herausgegeben wurden. Eine Sammlung trefflich gestochener Bildnisse ge-denkwürdiger Männer u. Frauen Britanniens nach, echten Originalbildern^ün ^'sdge in 20 Hefte» vollendet (3. Anst. 1828). Über Schottlands Alker-wurden ähnliche Werke, z. B. von ChalmerS und Walter Scott (über die^>ides schottisch-englischen GrenzbezirkS) geliefert. Hume's „Geschichte«bx^Sland" erhielt (1805) durch Bowyer eine Prachtausgabe in 10 Bdn., Fol.,d^ässblshaiills „Geschichte Großbritanniens von der Revolution bis zum Fried, n^^"ens" (1806, 12 Bde.), die den Faden aufnimmt, wo jenes unvollendeteist d,> ^^crk ihn abbrach, steht tief unter der frühern Fortsetzung von Smollet undoch Parteisucht entstellt. Henry's „Geschichte von Großbritannien " (bis auf^ Laing einen Anhang (1804) gab, ist besonders für die Culturver-^, ^e schätzbar, und die „Geschichte Englands von Georgs III. ThronbesteigungI^ejb "sieden von 1783" von Adolphus, kann auch nur dem künftigen Geschicht-als brauchbare Samnilung von Thatsachen dienen. Turner'ö „Geschichte^lsachsen" (1807), der später (1814—15) eine „Geschichte Englands vonich», ,launischen Eroberung bis zu Heinrich V." folgt, hat in der frühern angel-^ Zeit Vieles aufgehellt. Lingard'ö „Geschichte von England" (6 Bde.,^'ab und 12 Bde., 8., 1828), ist römisch-katholisch einseitig befangen;

^e verdienstlich. Fox hinterließ in seiner „Geschichte der ersten Regierung^vbs N." (1818) ein Bruchstück, das durch die drei abgespiegelten Gründ-et ist ^ ^^assungsmäßigcn Freiheit merkwürdig und in Einzeluheüen ausgezeich-' aber als historische Darstellung keinen hohen Rang behauptet. Die nach