Band 
Dritter Band. D bis E.
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Eridanuö

Ensichthon

Sohn Vulcans und der Atthis, der Tochter des Kranaus. E. wurde >»>pel der Athene von dieser Göttin selbst erzogen. Als er erwachsen war, > ^er den König Amphiktyon vom Throne und setzte sich darauf. Der N.ließ er eine Bildsäule, oder, nach Andern, einen Tempel auf dertcn, und ordnete zu ihrer Ehre das Fest der Panathenäen an. D>evon diesem Erichthoniuü wird verschieden erzählt. Man schrieb ih'" l ^Drachenfüße zu, und weil ihn diese am Gehen hinderten, so erfand or?vierrädrigen bedeckten Wagen, um darin zugleich seine Füße zu vorbe"Dafür setzte ihn Jupiter unter die Sterne, wo s. Bild der Fuhrmann '

Eridanu », der Po in Italien , ein mythologischer Fluß, desst"Rückkehr der Argonauten erwähnt wird. 'Als PhaAhon, der auch Er>da ^heißt, von Jupiters Blitzen erschlagen wurde, stürzte er hinein, und st" ^Schwestern, die Heliaden, beweinten ihn hier so lange, bis sie in Papp«"""verwandelt wurden. Auch als solche weinten sie noch, und diese Zährendelten sich in dein Wasser des Flusses zu dem durchsichtigen Bernstein. , ^

Erigena (d. i. der Irländer, Johannes), auch mit dein Be"'"^Scotus , einer der denkendsten und gelehrtesten Männer des 9. Jahrh. ^aus Irland gebürtig, in dessen Klöstern sich bis in diese Zeit die meiste rsamkeit und Wissenschaft erhalten hatte. Seine philosophische Ansicht^sthwb^an die alexandrinisehen Neuplatoniker an. Er lehrte: Gott ist das West"Dinge; in ihm haben die ursprünglichen Ursachen ihren Grund, anS welcheendliche Natur hervorgeht, und alle Dinge gehen ehenfallv in sein WesenEr hat diese Ansicht in dem Werke „l)o «livisinnv nulninv", welches Th-(Oxford 168b) herausgegeben hat, vorgetragen. Er wurde von Karl bei" - ^len nach Frankreich berufen, mußte aber dessen Hof wegen angeblich keße'! ^Meinungen verlassen. ?llfred d. Gr. berief ihn nach Oxford 817; hier starbgen 886. Seine Liebe für die Neuplatoniker zeigte sich auch in der Ubers. de:»ysius)lreopagita, welche eine Hauptguelle niystischer?lnsichten im VUttelal eworden ist. über das Abendmahl u. die Gnadenwahl äußerte er freiere Ale»'"

Erinnyen, die Furien, s. Eumenide n. ßc,

Eriphyle, Tochter des Talaus und Gattin des AmphiarauS , d , ^bestochen durch ein vom Polyniceö ihr geschenktes Halsband, verrieth,an dem Zuge der sieben Fürsten gegen Theben Theil nehmen mußte, wo e>, > ^Tod fand. Dafür tödtete sie ihr Sohn Alkmäon . Sie wurde aber vom A ^ins Leben zurückgerufen. Jenes Halsband war vom Vulcan verfertigt und >Alle, die es trugen, durch seinen Zauber unglücklich. .. „»k

Eriö (DiScordia), die Göttin der Zwietracht, Tochter derSchwester der Nemesis und der Parzen. Als sie bei der Vermähl"""PeleuS nicht eingeladen worden, warf sie aus Rache einen goldenen AMder Aufschrift: der Schönsten, in das Zimmer, wo die Götter und Geversammelt waren. Juno, Minerva und Venus stritten um denselben,Erisapfel, Zankapfel. Jupiter ließ den Hirten Paris auf dem - org ^entscheiden, der ihn der Venus zusprach und von ihr mit der schönen ebelohnt wurde, um die der trojanische Krieg sich entzündete. , . ^

§ risichthon oder Eresi chthon, Sohn des Königs -rioza ^ ^Thessalien, beging den Frevel, einen der Ceres geheiligten Hain xD'l

wollen; er machte den Anfang mit einer schönen großen Eiche, die "Dryade bewohnt wurde, und unter deren Schatten die übrigenihre Tänze gewöhnlich anstellten. Trotz der Warnungen, die voran ytrotz des Blutes der Nymphe, das beim ersten Hiebe herausströmte,sich nicht zurückhalten, bis die Eiche siel, und die geistige Bewohnern'des Lebens beraubt wurde. Jetzt flüchteten die übrigen Dryaden zur ^