Erkältung Erkenntniß 637
^hten ihre Nacht für diese» Frevel an. Die Göttin schickte den scheußlichen Hun-", der den schlafenden E. mit seinen Flügeln umschattete und ihm seinen g'ftAthem einhauchte; und von jetzt an wüthete eine ine zu stillende Eßlust m7"" Eingeweiden. Bald verzehrte er sein ganzes Vermögen, und da auch d,es"nsig' iffe seiner Tochter, welche ihm zu Liede steh mehre Mal als Sklavi
." »V...^ 2 " >> eignen
"d, so weit er sie erreichen konnte, und starb in schrecklicher Verzweiflung,^h-ilr' b^tu ng oder Abkühlung. Ein Körper erkaltet, wenn er einen^'. keines freien, fühlbaren Wärmestoffs verliert. Dies kann geschehen entwe-d'irch. das, dieserTheil derWärme gebunden wird, wodurch er aufhört, aufdasltkj -^'' den, oder dadurch, daß ein andrer, den erster» berührender Körper den^"^bärmestoff wegnimmt. So erkaltet unsere Atmosphäre nach einen. Regen,f^^"^heil ihres Wärmefloffs zur Erzeugung der Dünste, die nachher aus derErde aufsteigen, verbraucht, also gebunden wird, und ein heißer Stein, der^ausgesetzt oder inö kaltcWasser geworfen wird, weil diese beidenMit-Wärme entziehen. Das Überströme» des Wärmestoffs aus dem wär-sich? » den kältern Körper dauert so lange, bis das Gleichgewicht in beiden herze;^>cl - der Regel erkalten lockere Körper eher als dichte; doch ist dies nichttz^ä^'"gig der Fall. Durch Vermehrung der Oberfläche eines Körpers, durch! ^Mkleln, Umrühren, Anblasen u. s. w. wird die Erkältung befördert. 'Auch ver-! ^drper um so eher seinen Wärmestoff, je kälter der ihn berührende ist. —
! Erkältung in medicinischer und diätetischer Rücksicht s. Rheuma.
ä/ ken „ tniß ist 1) die Beziehung einerVorstellung aufeine» Gegenstand," "^s k'" bestimmtes Ding von andern Dingen unterschieden wird. Man^'et ^ die das Erkenntniß. Im letzternFalle versteht man gewöhnlich eine^,."^>'kenntniß darunter, in, erster» einenI» begriff solcheieinzelnen Erkenn ttiisse,unserer Erkenntnisse. Das Erkennen setzt das Vorstellen voraus;»vch ^"Vorstellungen hätten wir auch keineErkenntniffe. AberVorstellungen sind! '''Erkenntnisse; die Vorstellungen müssen sich auch auf einen bestimmten täle-' ''d oeziehen, sodaß dieser dadurch von andern, ihm mehr oder weniger ähnlichen
""'"den unterschieden wird. Die im menschlichen Geiste verborgene Quelle der»if"""'»ss heißt das Erkenntnißvermögen. Gewöhnlich theilt man es in ein^ "nd Höheresein, weil die Erkenntniß aus verschiedenartigen Vorstellungen be-^i>i verschiedenartige Wirksamkeit des mcnschl. Geistes voraussetzen.
Vorstellungen sind sinnlich und heiße» Anschauungen oder Empfindungen,sie mehr die Beschaffenheit des Vorgestellten oder den Zustand des Vor-lag ?den ausdrücken. Sie sind Erzeugnisse des niedern Erkenntnißvermögens,
' "'"d das sinnliche, oder schlechtweg der Sinn, auch die Sinnlichkeit ge-'bky" "'"'d- Die sinnlichen Vorstellungen beziehen sich bloß auf das Einzelne, washkjc ^Mschaut oder empfunden wird. Andre Vorstellungen sind verständig undlbj,, "^griffe. Sie beziehe» sich aufdas Allgemeine, was an mehren einzelnen«^" gemeinschaftlich angetroffen wird, und sind Erzeugnisse des höher» Erkenut-dkg ^'"ögens, das daher auch das verständige Erkenntnis,vermögen oder schlecht-en, ^"'stand genannt wird. Über Sinn und Verstand erhebt sich noch die^rg ' deren eigenthümliche Vorstellungen Idee» genannt werden, z. B. die? '"'gen von der Gottheit, Frecheit, Unsterblichkeit, Pflicht, Tugend w. Ob" durch diese Ideen auch Etwas erkannt werde, lehrt die Theorie des Er-»ißh "ßderniögens, welche die ursprüngliche» Gesetze und Schranken des Erkennt-l»,,iss"ögens untersucht. Vorausgesetzt aber, daß durch Vernunft auch Etwas er-werbe, so würde sie das höchste Erkemitnißvermögen zu nennen sein, weil es