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Erstgeburt Ertrag
ren z« dem Trefflichsten, was je in engl. Gerichtshöfen gesprochen worden ist. DieseReden bilden eine vollständige Erläuterung des engl. Preßgesetzes und seiner allmäli-gen Ausbildung bis auf die vonFox eingebrachte Bill überSchmähschriften. („1 >>virpeeclie» oktlie 80 ». I'boma, LrslAnc — novv I>orck Lrsbinv — vvbon st bar,vr Subject» connoctock evitb tbe Ilbort^ ok tbe press sncl g^sinst conlructivolressons", in 4 Bdn., 2. Aufl., London , 1813 gesammelt). Mehre Reden ver-mischter Art („ 8 peecber s>k lx>r<1 Lrsbine vvben al bar. on rnisceUsneoii, Sub-jects") hat Ridgway gleichfalls (1810) herausgegeben. Als Redner zeichnet sich E.durch tiefe Kenntniß der Landesgesetze, und ebenso sehr durch Gründlichkeit der Er-örterung als durch Kraft und Feuer der Darstellung aus. Er ward 1808, wäh-rend Fox am Ruder saß, zum Pair erhoben, bei welcher Gelegenheit er in sein Wap-pen den Wahlspruch: 'Irial b.y llnry, aufnahm; die ihm zu gleicher Zeit übertrageneWürde des Großkanzlers aber legte er im folg. Zahre nach dem Wechsel der Macht-haber nieder. Seitdem zeigte er s. Rednergabe nur zuweilen im Oberhause, bliebaber immer s. Grundsätzen treu, die er auch in s. 1822 herauSgea. Schreiben an LordLiverpool, zu Gunsten der Griechen, wieder aussprach. Lord E . starb d. 17. Nov.1823 so arm, daß der König zwei Lords 500 Pf. anwies, um für die Erziehung der8 Kinder desselben zu sorgen und die Witwe einigermaßen zu unterstützen. Diese,früher des Lords Maitresse, dann dessen Gemahlin, wurde aber so sehr vom hohenAdel vergessen, daß sie 1826 den Lord-Mayor um Unterstützung ansprechen mußte.
Erstgeburt, s. Majorat.
Ersticken wird die Todesart genannt, welche durch mehr oder wenigerschnelle Hinderung des Athemholens erfolgt, sei es, daß die Luftröhre von AußenZ. B. durch Bänder bei Erhängten und Strangulirten, oder durch manche Geschwül-ste, die sich in der Nähe derselben befinden, so zusammengedrückt wird, daß die Luftweder ein - noch ausströmen kann, oder daß sich fremde Körper (z. B. Speisen, Kno-chen !c.) oder auch krankhafte Produkte (z. B. die Afterhaut im Croup, Blut, Eiterin großer Menge) in der Luftröhre befinden und die Höhle derselben verstopfen. Fer-ner muß der Aufenthalt im luftleeren Raume, das Ertrinken (s. d.), oder auchj bas Einachmen von irrespirabeln Gasarten Erstickung herbeiführen. Endlich kön-nen auch Verwundungen beider Höhlen der Pleura, heftige Krämpfe und Läh-^ Ninngen der Respirationsmuskeln zu den Ursachen der Erstickung gerechnet werden,
I insofern auch in solchen Fällen der Tod durch Hemmung der Respiration veranlaßtwird. Nach Maßgabe dieser verschiedenen Ursachen des Erstickens beobachtet man,daß die Erscheinungen, unter denen es erfolgt, mannigfaltig verändert werden.Wenn ein fremder Körper, der in den Larynx eingedrungen ist, den Zutritt der LuftNur zum Theil verhindert, so entsteht Husten und Krampf, das Gesicht wird roth,bläulich, aufgetrieben, die Gefäße desselben scheinen wie injicirt. Nach dem Todehndet man die Lungen vom Blut überfüllt, und die Luftwege voll von schäumen-der Flüssigkeit, das Herz ist sehr ausgedehnt, und beide Ventrikel von schwarzem^lute angefüllt. Wenn aber die Luftwege plötzlich ganz verstopft iwerden, so ver-wert der Mensch sehr bald das Bewußtsein und die Bewegungsfähigkeit, die stierenAugen drängen sich hervor, das Gesicht wird roth, aber das Herz behält noch eineEntlang sein Bewegungsvermögen; die Lungen sind dann weniger von Blut über-eilt , und sie enthalten keine schäumende Flüssigkeit. Zn allen Fällen von Er-uickungsgefahr ist natürlich vor allen Dingen das Hinderniß des Athmens zu ent-eis-», und nur wenn dies zeitig genug möglich ist, kann das Leben e rhalten werden.^0 mannigfaltig nun aber eben duese Veranlassungen sind, ebenso velvchiedene! Mittel sind in Gebrauch zu zieheir, welche hier nicht angegeben wurden können.
, Ertrag, das jährliche Pwoduct des Bodens; die ganze Q.uantität dessel-
heißt Totalertrag, auch der rohe Ertrag. Was nach Abzug aller noth-^'»digen Kosten, d. i. solcher, welche als Ursachen dieses oder des erneuerten Er-