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Eylau (Schlacht bei)
langer von Privaten aufbewahrt werden. Zu den Schülern dieses großen Künstlersrechne: man, außer den ziemlich gleichzeitigen Antonello von Messing, Rogier vanBrügee, HanS Hemmling u. ?l., auch noch die spätern großen Meister, Albr. Dü-rer, Luc. v. Levden, Hans Holbein , Luc. Kranach u. s. w., über deren Leben undkünstlerisches Verhältniß zu Ioh. von Eyck Johanna Schopenhauer interessanteNachrichten ertheilt. Eine gründliche Forschung über beide Brüder bat uns Friedr.2Laaaen in s. „Hubert und Johann van Eyck" (BreSl. 1822) gegeben.
Eylau (Schlacht bei), den 8. Febr. 1807. 7km Ende des ersten Feldzugsin dem Kriege Napoleons mit Preußen und Rußland hatte der russische Ober-befehlshaber, nach der Niederlage bei Pultnsk am 26. Dec. 1806, den Franzosen" Warschau und das rechte Weichselufer bis Elbinqen überlasten mästen. Allein kaumwar das Heer wieder mit allem Nöthigen versehen, so beschloss Benningfen, mit 7Hcertbeilen gegen die untere Weichsel nach Thor» hin vorzudringen, um Gründen;,Danziz und Kolberg zu befreien, deren Besatzungen hierauf zu den preussischenTruppen unter Lestocg stoßen sollten. Dadurch hoffte er auch die obere Weichsel nebst Warschau wiederzugewinnen und den Krieg an die Oder zu versetzen. Napo-leon aber rüstete sich seinerseüs, Danzig, Ostpreußen und den Pregel zu erobern.Schon rückte der Fürst von Pontecorvo von Elbingen her gegen Königsberg vor,als die Vorhut des russischen Heeres unter Markow an der Passarge erschien undihn nach dem Gefechte bei Mehrungen (20 deutsche Meilen von stönigsberg), am25. Jan. 1807 nöthigte, sich nach Strasburg (15 deutsche Meilen von Mehrun-gen) zurückzuziehen, wo er sich mit Ney vereinigte. Darauf schob Benningfenseinen rechten Flügel über Osterode und Löbau gegen die Weichsel zwischen Kulmund Elbingen vor. Jetzt erkannte Napoleon den Plan des russischen Heerführers.Er verließ daher mit den Garden Warschau am 30. Jan. und zog alle Theile seinesHeeres nach Wiltanberg in Ostpreußen heran, um Benningse» einzusckließe» undihm alle Wege zum Rückzüge hinter den Pregel abzuschneiden. Schon harte sichder Nortrab des rechten franz. Flügels bei Ortelsburg auf die linke Seite des russi-schen Heeres geworfen, als B>cnningsen unerwartet seinen Plan aufgab und, stattbis an die Weichsel vorzudringen, nach Osterode zurückging. Es war nämlich ein'Adjutant des Majorgeneral der franz. Heere, des Fürsten von Neufchatel, vonden Kosacken aufgefangen worden, der dem Fürsten von Pontecorvo den Befehlbringen sollte, sich bis Thorn zu ziehen, damit die ihm nachrückende russische Armeevon Napoleon in ihrer Flanke umgangen werden könnte. Nun begann mit dem Ge-fechte bei Paffcnheim, am 1. Febr., ein 8tägiger Kampf, der mit der Schlackt beiEylau endigte, durch welche keins von beide» Heeren feinen Zweck erreichte, Napo-leon aber den empfindlichsten Schlag erhielt, der ihn seit 1796 getroffen. In denersten Tagen schien es zwar, als ob Napoleons Plan, der rufsichen 'Armee denRückzug abzuschneiden, gelingen würde, allein in dem Treffen, welches am 3. beiAllenstein oder Bergfried, wo Soult die Brücke über die 'Alle nahm, und in denGefechten, welche am 1. und 5. bei Deppen, wo Ney Vortheile erkämpfte, in derVerfolgung der Russen vorfielen, ließen diese sich nicht aus der Fassung bringe».Benningfen zog sich zwar nicht ohne Verlust, aber doch in guter Ordnung zurück;er bot sogar mehrmals dem Feinde die Stirn, und hielt ihn, wenn es ihm nützlichschien, mit seltener Festigkeit ganze Tage lang auf. So geschah es, daß, nachdemin dem Treffen mit der russischen Nachhut bei Hoff oder Landsberg , obgleich dieReiterhaufen unter d'Haupoulr und dem Großherzoge von Berg den Sieg entschie-den, alle Versuche der Marschälle Soult und Augereau, die Russen auf ihremRückzüge in Unordnung zu bringen, vereitelt worden waren, die Quartiere der bei-den Heere Nachts mehre Stunden lang in sehr geringer Entfernung einander gegen-über sich befanden. Hier erwartete Napoloen so gewiß einen Hauptsieg zu erkäm*pfen, daß der Fürst von Neufchatel, am Morgen des 7. Febr., der Gemahlin des