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Komma
Komisch
„Astronomie" (Peteiriburg 1822, Bd. 2, S. 510 fg.), womit man, in Bezugaas ihre maihemai. .Olatur, verbinden maz: „Xonve!<-s nxüiio.le» >>«>,, !u <ix-Ik>0«',-, <xbil>-', <lk!> roniöleii", von Leaendre (Paris 1806, 4.); undDlbers'S „Neue Methode, die Hahn eines Kometen aus eigner Beobachtung zu be-rechnen" ('Weimar 1^95). Laplace'S „iliöoiio >!u >>>o>>ve>>x xt et lle ti^urv<Ivk ziluii, teü et >I, !i a»x>> tai" ist selten geworden; indeß gibt Biot in den „gxlsti-lioi,i>" zum 3. Bucheseiner ,„Vzl,>>>>»,xiu", S. 185 sg., den auf die Kometen-theorie bezüglichen Thetl davon vollständig.
K o IN i s ch. Der Grund der sehr verschiedenen Erklärung des ästhetischenKomischen liegt ur dein spielenden 'Wechsel, in welchem sich das Komische uns offen-bart. Die Theorie des Komischen ist nur die Frucht einer gänzlich freien, vom ein-seitigen Beispiel abstrahircnden Spekulation. Das Komische gehört der dramati-schen Darstellung des Lächerliche n (s. d.) an, und ist der Darstellung des Ern-sten oder Tragische» entgegengesetzt. Seinen Namen fuhrt es, weil eine komischeDarstellung in derjenigen Gattung der Poesie, welche wir Komödie (Lustspiel) nen-nen, den iveiiesten Spielraum hat, indem sie hier in einer durch mehre kölnischeCharaktere und Situationen bewirkten Handlung besteht. Die poetische Darstel-lung des Lächerlichen will aber nicht das Gemeine nachahmen, sondern so» alskunstinäßige Darstellung dasselbe unter der Form des Sinnreichen und Witzigen er-scheinen lassen. Sie soll, in charakteristischen Formen ausgedrückt, ein fröhlichesSpiel des Geistes zeigen, per über dem verkehrten Thun der Menschen dahinschwel'tund sich mit freier Lust und Phantasie in die niedern Regionen der Menschenweltherabläßt, um ungebunden, obwol in sich selbst das Maß des Edeln und Sittlichen tragend, hinter der Maske der Narrheik und Ungereimtheit die Narren ;u neckenund das edle Selbstgefühl des geistig Gesunden scherzend zu erregen und über daS -Nichtige spielend zu erheben. Die komische Darstellung erhebt das Lächerliche zueinem sinnreichen Ganzen, und obwol sie scheinbar dem Schonen entgegengesetzt istund alle Form aufzulösen scheint, die in dein Schönen als Ideal dargessllc ist, soschafft sie doch ihre eignen Formen; nur ist das Ideal, welches sie »mächst Zeigt, daSumgekehrte, und die Formen demselben angemessen. Der lächerliche Charakter unddie lächerliche Limation erheben durch ihiv anschaulich und charakteristisch vollendeteDarstellung zu dem Idealen, wie der deutlich erkannte Irrthum zur Wahrheit, undder komische Dichter läßt in den lächerlichen Gegenstände», je mehr er sie in einem,mit ihnen und m sich selbst vollkommen übereinstimmenden, durch Phantasie undWitz belebten Ganzen zeigt, in den flüchtigen Zerrbildern des Lebens das Idealschauen, und in den lustig ersonnenen, der Wirklichkeit verwandten Ungereimthei-ten, welche die Reflexion in dem Verhältniß menschlicher Lagen und Handlungenund ur dem launigen Zufall findet, die freie Lust und den Witz des geistvollen Beob-achters genießen. Nicht jeder witzige Einfall oder jede zusammenhangslose Darstel-lung des Gemeinen in Litten und Handlungen ist daher komisch M nenne». Zu-gleich erhellt, inwiefern wir auch im täglichen Leben von komischen Lagen, komischenEinfällen und komischen Menschen reden. Wir halten nämlich Menschen und Ein-falle, die etwas Lächerliches darbieten, vergleichend an die komische Darstellung undurtheilen dann, daß dieselben einer solchen ähnlich sind, oder in dieselbe zu gehörenscheinen, und daher gleichsam ein Höherespoetisches Leben erregen. S.Lt.Schütze'S„Versuch einer Theorie des Komischen" (Leipzig 18N).
Komma, in der mathematischen Klanglehre, zwei Intervalle, die sich alsDifferenzen bei der Vergleichung und Berechnung der Inte,vallenverhälini)ze ent-wickeln. Das gewöhnlichste dieser kleinen Intervallen ist das syntonische Komma,oder das Komma des DidymuS, dessen Verhältniß 81—80 ist. Es macht denUnterschied aus, der sich zwischen einem großen und kleinen ganzen Tone sinket;denn wenn man von dem Verhältnisse des großen ganzen Tons 10:9 abzieht, sobleibt der Rest oder Unterschied zwischen beiden ganzen Tönen 81:80. Emon-