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Leukadia Lmthcn (Schlacht bei)
örtliche Lage und die Ordnung, in welcher sie zusammengesehtsind. Lageund Ord-nung sind die Grundeigenschaften der Aromen; durch ihre Verbindung und Tren-nung entstehen Eigenschaften derzweitenOrdnungsgualilate; seeunciari-»-), z.B.Las Harte, das Weiche, Farbe, Ton, Geruch u.s.w. So viel man aus den weni-gen, auf uns gekommenen Nachrichten hat abnehmen können, dachte sich Leucippdie Entstehung der Welt durch die Bewegung der Atomen folgendermaßen. Ausder unendlichen Menge der Atomen rissen sich einige log, sielen auf und durch ein-ander und verursachten dadurch eine wirbelnde Bewegung, mittelst welchersich eben-so das Gleiche zun.l Gleichen gesellte, als sich das Entgegengesetzte trennte. Bei dernothwendig ungleichen Geschwindigkeit der Bewegung der Körper werden die klei-nern nach Außen getrieben, welche dann gleichfalls eine Haut oder ein Gewebe umeinen Kern bilden. Die gröber» in dieser Haut befindlichen Körper senken sichniederwärts und verdünnen durch ihr gegenseitiges Reiben die umschließende Haut.Die niederwärts gesenkten Körper machen die Erde aus; die Haut selbst entzündetsich zuletzt, und durch diese Entzündungen entstehen die Sterne. Dem Feuer gab errundeAtomen; die übrigen Elemente: Wasser, Luft und Erde, ließ er bloß durchGröße und Kleinheit sich unterscheiden. Das Feuer, als das feinste, leichteste undflüchtigste, machte er zur Weltseele, zur Grundlage des Lebens, Empfindens undDenkens. Doch waren diese letzten Modifikationen, nach Leucipp, nicht immer inder Natur der Atomen, sondern bloß in der Art ihrer Zusammensetzung begründet.Das Seelenwesen (Aus Feueratomen bestehend) ist durch den ganzen Kölner ver-breitet; Menschen undThiere athmen es mitderLuftein, daher auch mitdemEndedes AkhemholenS das Leben aufhört. Bon einer Beseelung der Welt, Vorsehungund Gottheit ist in seinem System nie die Rede.
Leukadia, jehtSanta Maura 21,600 E.), zuderioni-
schen Republik gehörige Znsel ini ionischen Meer, an der Westküste von Griechen-land . Die südliche Spitze, auf welcher ein Apollotempel stand, jetzt Cap Ducato,in derNähederHauptstadt L eukas (jetzt St.-Maura), hieß bei den Griechen derleukadische Fels. Er war berühmt durch das jährlich daselbst gefeierte Festund den sogenannten leukadischen Sprung. AlsSühnopfer, gleichsam belastetmitallen Sünden des Volks, wurde ein Verbrecher an jenemFeste von demFelsen insMeer gestürzt. Da nian ihn mit einem Federkleide anthat und selbst lebendige Vö-gelanihm befestigte, so kam der halb-zum Vogel umgewandelte Mensch gewöhnlichohne bedeutenden Schaken halbschwebend in die Tiefe, wo er aufgefischt wurde.Doch mußte er für immer das Land meiden. Nicht minder merkwürdig war derSprung, den Manche von diesem Felsen freiwillig thaten, um sich von den Qualeneinerunglücklichen Liebe zu befreien, denn dieseWirkung schriebman dem gewagtenSprunge zu. Man erzählt, daß Einige ihn mehr als ein Mal gemacht; oft aberfanden die Unglücklichen den Tod in den Wellen. Unter Letztem werden zwei Frauengenannt, Artcmista, Königin von Carien, und Sapph o (s. d.).
Leukosvrer, s. Kappadocien.
Leukothea, s. Ino.
Leuktra, Dorf in Böotien (dem jetzigen Livadien), berühmt wegen dergroßen Schlacht 811 v. Chr., welche der Thebaner Epaminondas gegen den spar-tanischen KönigKleombrotuS gewann und dadurch dem großen Einflüsse, welchenSparta mehre Jahrh, hindurch über ganz Griechenland ausgeübt hatte, ein Endemachte.
Leuthen, Dvl-f in Niederschlesien, westl. von Breslau , berühmt durch dieam 6, Dec. 1157 von Friedrich II. über den Prinzen Karl von Lothringen gewon-nene Schlacht. (S. siebenjä hr.Krieg.) Nach dem Siege bei Roßbach eilteder König nach Schlesien , um den Fortschritten der Östreicher Einhalt zu thun.Unterwegs erfuhr er denFall von Schweidnitz , die Niederlage des Herzogs v. Be-