Lexikon
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den Katholiken heißen noch jetzt die Diakonen, welche dem Priester beimIleiL^br>stc helfen, Leviten. Daher auch Levitenrock eine Art Meßgewand, der-trag " die evangelischen Diakonen hier und da bei Austheilung des AbendmahlsYen 3- Buch Mosis heißt LeviticnS, weil es vornehmlich die Berordnun-lur die Leviten enthält.
^ ^ xikon (ein Wörterbuch), im engern Sinne ein Sprachwörterbuch. Un-sch^i'"3^iech.Wörterb. istdas „Onomastikon ", welches ZuliusPollux 130 v. Chr.
der ältesten, jedoch Mehr ein Sachwörterbuch. HesychiuSvon 2(le-TckeK.don dessen Leben man nur so viel weiß, daß er im Anfange des 3. Jahrh,"an»» schrieb zuerst unter den Christen ein griech. Lexikon, welches er Glossarium(Tran Wiederherstellung der Wissenschaften schrieb Johannes CresionuSer«"' oslus, JohannesPlacentinus, weil er ausPiacenza gebürtig war) 1480 dasy>elks?^ch.-lat. Wörterbuch. Unter den Römern schrieb M. Terentius Varro,'>» ^38 nach Roms Erbauung geboren wurde, zuerst ein latein. Wörterbuch;
ltzjlMstches der Lombarde Papias im 11. Jahrh. Nach Wiederherstellung derdgg ^Mhasten schrieb Zoh. Balbus(ckeönllii>; äolnnus; üsnueusis. st. 1298)latein.Lexikon(1160 zu Mainz unter dem Titel „Llnibolicn»" gedruckt),hs^'^euchlin war der erste Deutsche , welcher ein latein. Lexikon schrieb. Das erste'.Dörterb. schrieb Rabbi MenachemBenSaruck(BenZakob) im 9.Jahrh,gaben Zoh. Reuchlin zu Pforzheim 1506, und Ioh. Förster zu Basel heraus. Rabbi Ben Iechiel(st. 1106) schrieb im 11. Jahrh, das erste tal-d,)ssche Wörterbuch. Das erste arabische Lexikon unter den Christen gaben PeterRra>, ^ ^05 zu Granada in spanischer Sprache, und unter den Niederländernsyria!' ^aphelengius (geb. 1539, st. 1597) 1613 zu Leyden heraus. Das ersteLexikon schrieb Andreas MasiuS 1571 zu Antwerpen , das erste äthiopischeD^chharische Hiob Ludolf 1661 zu London , das erste amerikanisch - peruvianischedag ">cus a. S. Thoma im16. Jahrh., das erste japanische Johann Ferdinand,heutÄ^ deutsche der Erzbischof zu Mainz, Rabanus MauruS (st. 859), das erstell7? gedruckte, unter dem Titel: „'klwutunietn", Gerhard von der Schürensö3a ^ -^öln, und das erste hebräisch-griechisch-lateinische Sebastian Münster sHri l?«Basel . Das älteste Gelehrtenlexikon (welches aber verloren gegangen)d»n K; . llimachus im alexandrinischen Zeitalter. Unter den vorhandenen ist dasxjx ^uidas aus dem 11. Jahrh, das älteste. (Bgl. Encyklopädien.) — Le-?/'» ph heißt der Berfasser eines Lexikons,ve^ yden (l.ux-lnnuin L-iMvornm), eine große, schöne, jetzt zum Gou-8'täu > ^ Südhostand der niederländischen Provinz Holland gehörige Stadt, mitist) „ ""gen Straßen (unter welchen die breite Gasse eine der schönsten in Europa ^,KNnvielen breiten Canälen, am alten Rheine , hat jetzt 3000 Häuser mitjetzt j., Eimv. Die dortige Universität, welche 1575'gestistet wurde, und nochten "^nnales neaö. bu-cl. herausgibt, zeichnet sich durch den berührn-kvsttz ^hlschen Garten, das anatomische Theater, die Sternwarte und durch diePhyss/5 Bibliothek mit ihren seltenen Handschriften aus. Zur Universität gehörenlu„g chirurgische, chemische und Naturaliencabinette. Zn der Privatsamm-gejst Bros. BrugmannS bewahrt man Schill's Kopf in einer Base mit Wein-""tcr den Gebäuden zeichnen sich aus: dieSt.-Peterskirche, mit denGrab-tvvrjst ^on Boerhaave, Peter Camper und Meermann, und das Rathhaus,Lucas von Leyden's trefflichcsGemälde, dasjüngste Gericht, bewundert,hlten Burg, einem vormaligen Schlosse, genießt man einer trefflichen^ über die ganze Stadt. Einen beträchtlichen Nahrungszweig machten ehe-Buchdruckereien aus. Leyden ist der Hauptplatz für die Woll-^kZeuck^ den inländischen Wollhandel. Auch verfertigt man Kamelotte, wol-"che, Moore, Leinwand, wollenes Strumpfgarn :c. und hat Seefalzraffi-