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Frucht seines unermüdeten Studiums, seine „Bemerkungen über die Bekehrungund dasApostelthum des heil. Paulus" heraus, ein Werk, dem der Unglaube selbstnichts weiter vorwerfen kann, als daß es zu weitläufig ist. Er ward nachher zumSchatzmeister und zum geheimen Eabinetsrath ernannt, vertauschte aber diese bei-den Ämter gegen die Stelle eines Kanzlers. Um diese Zeit gab er seine geistreichen„Todtengespräche" heraus, welche mehr augenblicklicher Erguß in Stunden der Er-holung als Frucht des Nachdenkens waren und zu ihrer Zeit mir Begierde gelesenwurden. Als gegen das Ende der Regierung Georgs I I. der unglückliche Gang desKrieges die Auflösung des Ministeriums nöthig machte, ward er zwar auch seinerStelle entsetzt, aber 115", durch die Würde eines Lords für seinen Verlust entschä-digt. Sein letztes lirerarisches Werk war „Die Geschichte Heinrichs II.", auf de-ren Ausarbeitung er 20 Zahre verwendet hatte. Von 1755 — 67 erschienen 3Ausgaben der 3 ersten Theile des Werks; das Ende desselben ward endlich 1771gedruckt. L. starb am 23. Aug. 1773.