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Ersterer nur halbe Maßregeln ergriff. AntiöchuS, zur See imd zu Sande besiegt,sah sich nach der Schlacht bei Magnesia (564) zu einem Frieren genölkigt, derihn ausVorterasicn drängle und gänzlich von Rom abhängig machte. An gleicherZeit dauerten die blutigen Kriege in Spanien und Dbcrikafien fort. 566 singe»die Händel mit Philipp wieder an, weil er einige kleine Eroberungen gemacht hatte;aber der Plan, den man mit seinem Sohne Demcirms halte, und Philipps Tod515 verzbaei ke» den Ansbrnch des Krieges bis 582. Der Krieg mit Persers vonMacedonien (s. d.), Philipps Sohn, endigte durch den Sieg des PaulusÄmilms bei Pudna mit dem gänzlichen Untergänge des Reichs. Die EroberungÄgrptcns durch AntiochuS Exiphanes hatte Rom durch ein Machtwort seines Ge-sank teil PopiliuS gehemmt. Nach Macedoineus Eroberung verfolgte es offen sei-nen Plan zur Wel beheri schling und verschmähte da», kein Mittel. Durch Ränkebewirkte es, daß '/'gypten getheilt wurde; es beim chligte sich der Doimundschaftvon Syrien und machte es wehrlos. —- Zctzt sollt, nach beispiellosen Mißhand-lungen auch Carthago vernichtet werden. Dies geschah in dem dritten punische»Kriege, welcher von 604—608 dauerte. Carthago ward 608 (146 v. Chr.) er-obert und zerstört. Gleichzeitig bekriegte Rom in Macedonien den Antriscus, dersicban die Spike der Mißvergnügten gestellt hatte, aber schon 606 dem Metallesunterlag. Darauf nahm der achäische Krieg seinen Ansang, dessen Zweck dieAuslösung des achäische» Blindes war. MummiuS endigte ihn mit der Zer-störung Kormlhs 608 146 p. Chr.); Griechenland und Macedonien wurden rö-mische Provinzen. — So hatte sich Rom binnen 418 Zähren zur Beherrscherinder Well emporgeschwungen. Seine Kriegskunst war seht so ausgebildet, daßkeine Pbalanx der Kraft der Legionen zu widerstehen vermochte. Den Seekrieg aberverstanden die Römer nur unvollkommen und die Belagerungskunst brachte erst derjüngere Africauus zu einiger Höhe. Außer Ztalien besaß Rom u. d. N. Provin-zen : das diesseitige und jenseitige Spanien (beides aber noch bestritten), Afrika (das Gebiet von Carthago), Wicilien, >rrardinieii, Corsica, Ligurien , dasciealpi-nische Gallien , Macedonien und Achaja. Nicht nur der Privatreichthum, son-dern auch die Staatseinkünfte stiegen ansehnlich. Überhaupt herrschte in RomsFinanzsi stei» der Geist der strengsten -Ordnung. Mir dem Reichthums nahmenauch die Bildung und Verfeinerung der Bürger zu. Plan sah unter ihnen die er-sten Dichter auftreten und die ersten regelmäßigen Schauspiele geben. Noch mehrerhoben sich die Wissenschaften nach den Kriegen in Griechenland und Asien . Lu-cilius schrieb Saryreu, FabiuS Piewr und Cato Annalen der römischen Geschichte.Die Sprache ward ausgebildet. Man lernte Sonnen- und Mondfinsternisse be-rechnen; maii führte Wasseruhren und vollkommenere Sonnenuhren ein. Zuden Künsten waren die Römer noch Barbaren. Die Sitten verloren nach demzweiten panischen Kriege immer mehr die alie Reinheit und Einfachheit. Mangab bei Leichenbegängnissen grausame Fechkerspiele, wandte ungeheure Summe»aufdie öffentliche» Spiele und schweifte auf mancherlei Weise aus. Schon muß-ten Geseße gegen den Aufwand gegeben, und die schändlichen Bacchanalien 568durch ein Verbot verbindert werden. — 4. Abschnitt. Die Kriege in Spanien ,vorzüglich mit den Celtiberern und Lusitanern, wurden mit Heftigkeit fortgesetzt.In dem Landmann Diriaihuö erhielt Rom einen furchtbaren Gegner. Der Geiz desProconsuls LicimuS LuculluS (603) und des P,-ätorS Sulpiciug Galba (604)war Ursache, daß unter ViriathuS's Anführung der Krieg mit erneuerter Wuth los-brach. Nach der Ermordung dieses berühmten Mannes (614) ward Lusitanie»unterjocht, dagegen aber nöthigten die Numantiner den Consul MancinuS zu ei-nem nachtheiligen Vergleiche. (S. Numantia.) Zwar beendigte 621 Scipio die-sen Krieg, aber das nördliche Spanien blieb ununterworfen. Zn dem näm-liche» Zahl e ererbten die Römer vom Attülus das Königreich Perganius in Asien