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Saarlouis
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Orleans bezahlte Kurpfalz , nach dem schiedrichterlichen Ansprüche der! Papstes<1102), 800,000 Thlr. Frankreich gab alle Eroberungen, u. A. Philippsburg,Freiburg, Altbreisach, und das von ihm erbaute Fort Kehl zurück. Die Rhein -schifffahrt wurde für frei erklärt. S. „Aales el nioi», des ue^oeiulivu- äe l»z>aex «lo Ilvi-veiü" (5 Bde.).
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vorn an die Zähne und mit einem zischenden Laut ausgesprochen wird.
Saadi, s. S a d i.
Saale , 1) Fluß in Franken (die fränkische S.), dessen Laussich bloß durchden Untermainkreis des Königreichs Baiern erstreckt. Sie entspringt in diesemKreise aus dem Saalbrunnen oberhalb der Stadt Königshöfen imGrabfelde undergießt sich bei Gemünd in den Main; 2) ein Fluß in Thüringen (die ihüi ingischeS.), entspringt im Obermainkreise des Königreichs Baiern ausdeni Fichtelgebngeaus dem Saalbrunnen. Die Hauptquelle rieselt mit einem klaren, zu jeder Jah-reszeit gleichen Wasser unter einer Bliche hervor, stürzt sich in den verfallenenSchacht eines Bergwerkes, und fließt aus dessen Stollen wiese, hervor, um sichmit dem Wasser des untern Saalbrunnens, einer kleinern Quelle, zu vereinigen.Durch viele Gewässer verstärkt, bildet die Saale eine Zeit lang die Grenze zwischendem Obermainkreise und den reußischen Landen, verläßt nach einem Laufe von 8Meilen das bairische Gebiet, durchstießt hieraus die reußischen Lande, Saalfeld ,das Fürstemh. Schwarzburg-Rudolstadk, Altenburg, das Fürstenlh. Weimar ,den merleburger Regierungsbezirk der Provinz Sachsen , dasAnhaltische, und ver-einigt sich im Magdeburger Regierungsbezirk der Provinz Sachsen , südlich vonBarby bei Waalhorn, mit der Elbe, Erst von Halle an ist sie schiffbar mittelstmehrer Schleusen. Jetzt soll sie noch weiter hinauf bis Naumburg schiffbar ge-macht werden, um so die Schifffahrt auf der von Artern bis zu ihrem Einflüsse indie Saale schiffbaren Unstrut nutzbarer zu machen, besonders aber das Salz vonDürrenberg und Kösen zur Elbe führen zu können. Die vornehmsten Nebenflüsseder Saale sind: dieSchwarza, Orla, Zlm, Unstrut, weiße Elster, Wipper undBode. Die wichtigsten Wtädie an derselben sind: Hof, Rutolstadt, Zena,Naumburg, Weißenfelü, Merseburg, Halle, Bernburg und Kalbe .
Saalfeld , ein Fürstenthum, auch Pflege genannt, über 8HM. mit22,800 Eiw., gehört seit der Theilung der Länder der goikaische» Speciallinie zuMeiningen (s. d,). Die Hauptst. Saalfeld, an der Saale , hat 3500 E., e.Münzstätte, Lvceum, Fabriken ».Bergbau; in der Nähe bei Wölstorf das am 10.Oct. 18.3 gesetzte Denkmal d.Prinzen Louis v. Preußen, ein CippuS (Wegsäule)von Eisen m.d. Zuschrift: „Hier fiel känipfend für s. Vaterland Prinz Ludwig v.Preußen, d. 10. Oct. 1806". — S. Christ. Wagner's „Darstellung des Fürsten-thumsSaalfeld in stallst,, topograph . und histor. Hinsicht" (Hilcburgh, 1827).
SaarlouiS, in der Revolution Sarrelibre, die äußerste nach Frankreich zu liegende Grenzfestung Preußens, in dem Regierungsbezirke Trier . Die Stadthat 500 H. und, mit Einschluß des Miütairs, 7000 E., darunter viele Draht-zieher undGewehrschmiede. ZnderNähe gibtesBleüundEisengruben. BiS 1815gehörte Saarlouis zu dem Moseldepart. von Frankreich. Ludwig XIV. ließ dieStadt 1680 zur Deckung Lothringens durch Dauban befestigen. Sie liegt in einerEbene auf dem linken Saarufer; aufdem rechten befindet sich als Brückenkopf eineArt von Hornwerk. Die eigentliche Festung bildet ein regelmäßiges Sechseck und