Band 
Elfter Band. T bis V.
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T.

der 20. Buchstabe des deutschen Abc, welcher stark ausgesprochen wirdund dadurch von dem sanfter» D unterschieden ist.

Taback (>!,,ti-,,,.,), ei» Kraut, welches zuerst dem spanischen Mönche Ro-man Pane 1486 inDomingo in der Provinz Tabaca, von der es den Nomen erhielt,bekannt ward. Gegen 1568 lernte es der sronz. Gesandte am portug. Hose, JeanNicot, kennen, welcher es bei seinerRückkehr nach Frankreich derKönigin überreichte,wovon es den Nomen Nicotiane und Königinkraut erhielt. Taback zu rauchen,fiel anfänglich den Europäern sehr schwer. Der Engländer Raphelengi soll der erstegewesen sein. der es in Virginien gelernt und in Europa Andern gelehrt hat. In-dessen ist wahrscheinlich der Genuß einer Art Taback schon bei den Asiaten langevor Entdeckung Amerikas gebräuchlich gewesen. Man kannte anfänglich nur EineArt von Taback; nach und nach wurden mehre bekannt. Der Taback wächst injeder Erde. Derjenige, welcher im Sande gezogen wird, ist kleiner im Stängel,nicht scharf von Geschmack und leicht, dahingegen der in schwerem Boden stark istund auf der Zunge beißt. Der beste Boden muß mittelmäßig fett, frei von Sal-petertheilen und wohl gedüngt sein. Den Samen säet man und verseht späterhindie jungen Pflanzen auf andre Felder, wo das Erdreich um sie her angehäuft wer-den muß. Nach Verlauf des ersten Monars köpft man sie und blaktet sie unten ab,reinigt sie auch wöchentlich fleißig von Insekten und Unkraut. Nach 6 Wochen sindsie ausgewachsen und werken bräunlich. Nun schneidet man sie ab, läßt sie inHausen über einander eine Nacht liegen, damit sie schwitzen, und bringt sie sodannaus den Luftbsden. Haben sie 4 5 Wochen gelegen, so nimmt man sie beifeuchter Witterung ab, damit die dürren Blätter nicht zerfallen, und legt sie 8 bis14 Tage auf Stäbe, wo sie noch etwas schwitzen. Hierauf liest man die Blätteraus, bindet jede Art in kleine Bündel zusammen und hängt sie so zum Trocknenoiif. Der Same artet nach 2 bis 3 Jahren leicht aus. Amerika erzeugt denbesten Taback; doch bauet man auch viel in Europa. Aus Amerika liefert unsden vorzüglichsten Taback Maryland; man nimmt an, daß jährlich aus Virginien und Maryland über 100,000 Fässer Taback ausgehen. Die theuerste Art allerBlättertabockc sind die gelben Havannablätter, woraus der feine Kanaster undder feine spanische Schnupstaback verfeltigt werten. Die besten Sorten nennt manVorinaökanaster, und unterscheidet sie durch die Buchstaben 14. 1l, ä und V.Sie heißen Kanaster, weil man sie in Körben von gespaltenem Rohre (o-insst,.-,)nach Europa bringt. Der Brüsilientaback muß, wenn er gut sein soll, einen fei-nen, angenehmen Geruch und eine gelbliche, braune Farbe haben; er wird inI.egiuiinoundtAir.i.-iSLountcischiedcn. DerMaranhootabackkommt dem letzter»gleich. Der Portoricotaback wird in Rollen eingebracht, und nun in zwirn-,,o-cmxlg, terlis und gu-irta Sorte unterschieden, die letztere ist die schlechteste undgilt halb so viel als die erste. Europa bautfolgende TabockSarten: den ungarischen,am meisten bei Gyarmaih und Palanko, St.'Gouhardt und Ianoschbaza, Debreu. s. w., braun, schwarz und sehr sett, der beste wird in Neusatz gefertigt; denslowenischen, dieser gleicht dem türkischen und wird am häufigsten in der poscheaancrGespannschaft gewonnen; den Samen zu beiden Sorten hat man aus AlbanienEv»versativ»s<Lkpicvn Bd. Xl. 4