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Theoinantie Theophilanthropen
den Kleinigkeitsgeist in der Sitten!.", Meißen 1801), Tzschirner („ÜberIudifferentiSmuS", 1805; „Verwandtschaft der Tugenden und Laster",Schmid („?ldiaphora", Jena 1809) das Beste. Die bidl. Moral des A-'.entwickelte Bauer (1803—5, 4 Bde.), der Apokryphe» des A. T. Era'^; Systeme der christl. Moral gaben nach Mosheim (1778 "" ^
gediegensten Reinhard (Wittenb. 1788—1815, 5 B
— 23, 3 Bde.
und d>tion in
Theophilanthropen, oderTheanthropophilen, d. h. Freund»er Menschen, nannte sich eine religiöse Gesellschaft, die während!n Frankreich durch den Wunsch, die in der Schreckenszeit ausgelöste 9
schriftliche ReligionSubung ohne Rückkehr zu den mit einem reinen DeiS"'"^„sbträglichrnGlaubenslehren und Gebräuchen der christlichen Kirchen wiedcry
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(1814); Systeme der christl. Moral gaben nach Mosheim (1778 — 83, b ^ .4.) am gediegensten Reinhard (Wittenb. 1788—1815, 5 Bde.), A>«"',g(Gött. 1806; „Handb.", 1823, 1826 fg., 2 Bde.), de Wette (Berl. 1",nach Fries) und Schwarz („Ethik", Heidelb. 1821).,^<
Stäudlin'S „kireuem Lehrb. der Moral für Theologen" (I.Auss 1813) erschb'" O1. Gött. 1825. S. Vogel's „Vorlesungen über das Philosophische und 1-d
3. Anst. Gött. 1825. S. Vogel's „Vorlesungen über das Philosophische ,s-,liche in der christl.Moral", 2.Abth.des I.Dds., Erl. 1825 u.A. ÜberK>dE ,,geschichte s. d. Art. Vgl. ».G.B.Winer's „Handb. der theol. Literatur, j,sichlich des protestant. Deutschlands ", 2, ?lust.; dazu Ergänzungshefte:
Lpz. 1827, und dessen Zeitschrift für wissenschaftliche Theologie, 1. Bde«. 3 -7(Sulzb. 1829).
Theomantie war diejenige Wahrsagung, wo ein Gott selbst den - ^scheu zukünftige Dinge eingab. Sie unterschied sich von den Orakeln dadurch' ^diese als öffentliche, an bestimmte» Orten und zu bestimmten Zeiten angebs^Weissagungsanstalten angesehen wurden; jene aber als außerordentliche Weiss?^gen, die dem Theomanten — so hieß Der, welchem ein Gott Etwas eingab-—^all zu Theil werden konnten. Die Theomanten, deren es in alten Zeiten (ch^^kerb, gebärdelen sich, wenn sie sich von der Gottheit begeistert wähnten, the"d ^Wahnsinnige, die in schreckliche Verzückungen fiele», theils aberauch eine besondere Ruhe und Stille an, und gewöhnlich machten sie dlUch ^1sehen, Aufsetzen von Lorberkränzen, Räucherungen und dgl. ihre Vorbereitezu dem Wahrsagen. Dieser Theomanten gab es besonders 3 Classen: 1) duseffencn, d. h. solche, welche von Dämonen besessen zu sein glaubten oderden; 2) die Enthusiasten (Enthusiastä, Theopneustä), welche einenthusiasmus vorgaben, in w-lchen sie die Gottheit verseht habe; 3) die Eksta!d. h. solche, welche in eine Entzückung oder Ekstase fielen. Sie lagen, sw ^,,,l>nein Todten oder Schlafenden, ohne Empfindung und Bewegung da, »»d .f,
sie wieder zu sich kamen, erzählte» sie die seltsamsten Dinge von Dem, was ^hört und gesehen haben wollten. Man erklärte sich dies, indem man annabh''die Seele den Körper verlassen, durch die Welt umher wandern und sogar'Aufenthalt der Götter und Verstorbene» kommen könne. Übrigens gab r-blofi bei den Griechen solche Schwärmer, Wahnsinnige und Betrüger, "bei allen ungebildeten Völkern.
Theophane, eine Tochter des Altes oder Bysaltis. Ihrereizte viele Jünglinge, um sie zu werben; aber Neptun entführte sie inKrumissa. Die Freier erfühl en eS und eilten dahin, tun die schöne Braut de»' ,zu entreißen; aber Neptun verwandelte sich in einen Widder und die The0p;bein schönes Schaf, und erzeugte mit ihr den Widder ChrysomalluS, derde»'l-nach Kolchis führte, und dessen goldenes Fell die Argonantenfahrt vera"'as ^
Theophanie hieß bei den Griechen die Erscheinung des Go> -^i-Fest zu Delphi, das man an dem Tage feierte, wo Apollo sich den Delph^" , Fshart hatte; nachher verstand man darunter auch Offenbarungen und gb"' ^ ^scheinungen, deren der Einzelne sich gewürdigt zu sein glaubte; endlich a ^Allgemeine Erscheinung der Offenbarung in der Welt. ^ ^ Aie