Band 
Elfter Band. T bis V.
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Titan (Metall) Titel

Brüdern gebührte ihm das Reich; allein auf die Bitte s.Muttcr und s. Schwestern,der Ceres und der OpS, überließ er eS seinem jüngsten Bruder Saturn unter derBedingung, daß der Letztere von seinen Löhnen keinen ani Letzen lassen seilte, damir die Herrschaft an die Kinder des T. zurückfiele. Als er atzer nachher erfuhr,daß dennoch einige Kinder des Saturn am Letzen getzlietzen wären, griff er mit seinenSöhnen zu den Waffen, tzesiegte den Saturn und nahm ihn sammt s. Gemahlingefangen. Ätzer Sarurn'S Sohn, Jupiter, der in Kreta weilte, ützerzog den T.mit einer» Heere Kretcnler, ützerwand ihn und gatz seinem Vater te» Thron wieder.Den ältern Mothenschreitzern ist dieser T. untzekannt. Titanen hieße» dieSehne des Uranos und der Gäa oder Titäa (Erde ) ützertzaupt. Heüedus und diemeisten Mythographen tzestimme» ihre Anzahl aus «>: Köos, Krios, Hrperio», Ja-petos, Okeanos, Kronos . Zn einem mvthilcben Bruchstücke wirk noch Phorkysals der 7. hinzugefügt. Spätere zählen 18 Titanen, weil sie vielleicht einige vonden Cvklopen und Centimanen, die auch Söhne des llranos waren, dazu rechneten.Die Kinder der Titanen, z. B. Atlas, tzelegte man etze,-falls mit diese!» (Hamen.So ward auch Helios, der Sohn des Titanen Hvperion, gleichfalls vorzugsweiseTitan genannt. Überhaupt ist die Fabel von den Titane» mit vielen (Ideen aus derphönizischen Kosniogenie vermischt, wohin besonders die Angaben gehören, daß»lehre der Titanen nützliche Erfindungen machten, die ersten Künstler, Bäumest,ster, Ackerbauer, Diehhirken und Jäger gewesen wären. Zu den ältesten Machengehört, das; die ältesten Kinder des Uranos ihren Vater vom Throne stürzten undmit dem Jupiter um die Herrschaft kriegten. Nach Hesiod , V. 176, erhielten siediesen Namen, weil sie die Hände nach dem Vater ausstrecken (von 7.7-c-,,w oder7-»,ra>). Sonst heißen sie auch Uramden. Die Erde seufzte, so heißt es, überdie Grausamkeiten ihres Gemahls, der die Kinder, welche sie ihm gebar, nicht andas Tageslicht kommen ließ, und sie im Tartarus einschloß. Sie reizte deßhalbdie Titanen zur Empörung; Uranos wurde gefangen, vom Kronos entmannt, unddieser bestieg den Thron. Da aber auch er seine Brüder, die Cyklopen und Centstnianen, in den Tarmrus verschloß, so reizte die Erde den Jupiter und die andernKinder des Kronos gegen ihn zum Aufruhr, und nun begann der berühmte Göiter-ki ieg zwischen den Tuaniden und Kromten. 10 (fahre lang schon fochten die Erstenvoni Othrys,die Letzter» vom Olymp herab mit einander, ohne daß der Kampfentschieden wäre, bis Jupiter aus einen Orakelspruch der Erde die Centimanen(s. d.) entfeffeltey durch deren Beistand did Titanen besiegt, gefesselt und in denTartarus geworfen wurde». Die Scene des Kampfes wird nach Thessalien ver-setzt, auf den Olymp und Orhrvs bei HestoduS, auf den Olymp, Pelion und Ossa bei Homer . Übrigens scheint die Mvthe das Erheben der sich ausbildenden Natur-gestalten (die unter Einfluß des Himmels sich auf der Erde erzeugen und selbstän-dig werden) anzudeuten. Sie werden, wie überhaupt in alter Mythe geschieht, alsRiesen personificirt vorgestellt.

Titan, ein Metall, welches bereits 1781 von dem Engländer Gregor ent-deckt wurde, dessen Eigenschaften wir jedoch erst 1822 durch Wollaston genauerkennen gelernt haben, welcher es in kleben rothen, glänzenden, kubischen Krystal-len in der Schlacke auf dem Boden eines Eisenhohofens in England fand. DasTican ist un höchsten Grade schwerschmelzend, außerordentlich hart und in allenSäuren, mit Ausnahme eines Gemisches von Salpeter- und Fluorwasserstoffsäure,unauflösbar. Zn der Natur findet es sich in den Rutil, Anatas, Titanic, Ni-grin, Zserin genannten, sowie in einigen ander» Mineralien.

Titel (lat. tiuilu») bedeutet am häufigsten I) im gewöhnlichen Umgängeein gewisses Wort, einen Namen, wodurch in der bürgerlichen Gesellschaft einePerson in Rücksicht ihres Standes, AniteS, ihrer Würde rc. von der andern unter-schieden werden soll. Man unterscheidet: StandeStitel (z. B. bei Fürsten , Ade-