Band 
Zwölfter Band. W bis Z.
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Wooklett Woolskon (Thomas William) 888

s. w., so ist er in seine eignen schlingen gefallen, denn alle diese Pläne schlugen s.hk.Wenn er aber auch mit Brouoham zerfiel und von Lushinglon geringschätzig be-handelt wurde, so genoß er doch das Zutrauen der Königin und seiner Partei bisaus Ende, und er hat nicht undeutlich zu verstehen gegeben, daß er noch Mancheszu entdecken habe, welches mehre Punkte in der Geschichte der verstarb. Königinaufbellen werde. 62.

Woollett (William), geb. den 22. Aug. 1735 zu Ma'dstone, ward derSchöpfer einer gan< neuen Manier, dir Landschaften zu stechen. Er war ein Schü-ler d,-o Franzosen Vivares. gest. 1782, der gewöhnlich als Künstler zu den Englän-dern gerechnet wird. verbesserte aber das Verfahren, das er von jenem gewonnenhatte. Gleichsam spielend führte W. in s. Werken die Nabel und wußt« dadurchBäumen, Felsen und Pflanzen eine Mannigfaltigkeit und charakteristische Wahrheitzu geben, wie man sie vor ihm selten gesehen hotte. Die Vorai finde radirte er mitungewöhnlich breiten Strichen, die er dann mit dem Grabstichel überschnitt unddurch Ausfüllung der Zwischen,äume aneinander brachte. Punkte an den rechtenStellen angebracht, gaben diesen Dorgründen noch mehr Kräftigtest. Sein Wasserund s. Luft sind von der reinsten und saubersten Grabstichelarbeit. Alle s. Blättermachen einen überraschenden und höchst gefälligen Eindruck. Die größte s. vielenArbeiten ist.>-><-<,I> ack I.W-,». noch Claude Lorrom; die gesuchtesten sind s. Toddes General Wolfe , der 1776 bei seinem Erscheinen vor der Schrift 2 Guineenkostete und fitzt mit 25 45 Guineen bezahlt wird, und die Schlacht von kaHogue, nach B. West; Niobe , Phaelho», Celadon und Amelia, 8»liiuele,o^x anst .1 !--><'»>.> und särcival bis villi,. alle noch Rich. Wilso»; die lAil-e, V,nach Rich. Wright und I,0,».1I, editier; in HIN,;. nach Claude Lorrain . Beiseinen spätern Arbeiten ließ er sich von s. Schülern Browne, Pouncy, Ellis,Eines, Smith und I. Binares unterstützen. W. war bngraver ,» bis niLjesl^und starb zu London d. 22. Mai 1785. In der Wcstminsterabtei ist er beerdigt.Eine genauere Nachricht über ihn, die hier nicht benutzt werden konnte, gibt dasdeutle,»!,,,', IU 2 Z.", Bd. dXXVlll., 1. W.'ö Werke bestehen vollständig aus174 Blättern. 19.

Woolston (Thomas), ein berüchtigter englischer Freidenker, geb. 1869zu Northampion, hatte zu Cambridge Philosophie und Theologie studirt, lehrteselbst in der Folge beide Wissenschaften, ward Boccakaureus der Theologie undMitglied des iLidneycollegiums zu Cambridge . Bei einer staicken Einbildungskraftund schwachem Verstände horte er viel Ehrgeiz. Un, sich zu einem hohen Amte inder englischen Kirche, nach welchen, er tract t> te, vorzubere ten. studirte er mit über-triebenem Eifer d,e Kirchenvämr, wodurch aber sein schwacher Kopf auf Irrwegegeführt wurde. Ei^ behauptete, die Gesch chten des A. und N. Testaments wärennichts als Allegone. Man nahm ihm deßwegen seine Stelle im Sidnercollegium.Dieser Verlust und das Fehlschlagen aller Hoffnung, einen hohen geistlichen Postenzu erhalten, erweckten in ,hm -inen bittein Haß gegen die englische Geistlichkeit,der sich in den gröbsten Schmähungen über sie ergoß, und verwirrte seinen Ver-stand , fodaß man ihn 4 Jahre hindurch einsperren mußte. Als er wieder in Frei-heit war, fuhr er fort, seine sonderbaren Meinungen in Schriften zu behaupten.Für die anstößigsten derselben sah man die Gespräche über die Wunder unsers Hei-landes an (lliscourses iW ruirsclc; <>t »ur binviouiG London 1727).In diesem Buche beschuldigt er Jesum der Magie und legt einem jüdischen Rab-biner, Einwürfe gegen die Auferstehung in den Mund, die er ebenfalls allegorischvon einer geistiger Anferst,hang verstanden wissen will. Seine Schriften wurdenbesonders von den Juden gelisen und verbreite!; verschiedene englische Theologen,unter denen auch Thom. Sherlock, schrieben Widerlegungen derselben. Die Re-gierung fand für nöthig, strengere Maßregeln gegen ihn zu ergreifen. Er wurde