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Z Zabiello (Michael, Graf—Joseph)
Ehrgeiz verwickelte ihn in die Unruhen, welche den kleinen Freistaat erschütterten,
der ihn endlich 1182 als einen seiner gefährlichsten Bürger verbannte. Nach derRevolution im Jan. 1139 kehrte er zurück und wurde Staatsrath. Als er aberdurch die Verhandlungen mit dem franz. Gen. Montesguiou (zu Landern, 2. Nov.1192) die Einmischung der franz. Republik in die innern Angelegenheiten Gens?nicht beseitigen, und nach dem Siege, den die demokratische Partei daselbst erlangte,keine Rolle mehr in seiner Vaterstadt spielen konnte, so begab er sich nach England,von wo er bald mit dem Lord Eardlev, dessen Führer er war, mehre Reisen in Eu-ropa machte. Unterdessen war Genf 1198 mit Frankreich vereinigt, er selbst aber,nebst noch 2 andern g nfer politischen Schriftstellern, Mallet du Pan und Iacg.Ant.Duroveray für unfähig erklärt worden, je sranz. Bürger werden zu können. NachBeendigung s. Reise» ließ sich P. in England nieder und gab politische und literar.Schriften heraus, in welche» er seinen Haß gegen Frankreich nicht ohne Scharfsinnund Beredtsamkeit aussprach. Dies erwarb ihm die Gunst der britischen Regierung,die ihm den Titel eines Ritter? ertheilte. Nach dem Umstürze der kaiserl. Regierungin Frankreich 1811 ernannte ihn die Republik Genf zu ihrem Gesandten in London ,dann begab er sich in derselben Eigenschaft auf den Eongreß zu Wien . Als Napo-leon 1815 das zweite Mal abgedankt hatte, kehrte er nach Genf zurück. Unter denSchriften des Ritters d'P. sind s. „IIAIexions 8„r U, gueiro", worin er dieNothwendigkeit zeigte, Frankreich in seine alten Grenzen zurückzuführen, unds. ,,1'ubtto» cloz perle» czne In levolutiein kl lu pnieire »I,t Nliusees au peuplosr.-menix" zu bemerken. Die übrige» Schriften des Ritters haben größtentheilsihr Hntresse verloren, da sie sich nur auf vorübergegangene Verhältnisse, Bud-gets :c. bezogen.
der 25. Buchstabe des deutschen Abc (wenn man das P nicht zählt) und derhärteste unter den Sauselauten.
Zaar, Zar (Ezar), ein Titel der Beherrscher Rußlands . Das Wort istaus der alten slaworuschen Sprache und bedeutet so viel als König; der Kaiserwird in eben dieser Sprache Kessar genannt. — Bis zum 16. Jahrh, hießen dieBeherrscher der verschiedenen russ. Provinzen Großfürsten (Weliki Knaes), und sogab es Großfürsten von Wladimir, Kiew , Moskwa rc. Der Großfürst Wasileinahm zuerst (1505) den Titel Lamodersheta an, welches ebenso viel als das griech.Wort Autokrator bedeutet, und im Deutschen durch Selbstherrscher ausgedrücktwird. Wasilci's Sohn, Iwan II., nahm 1519 den Titel eines Aaar von Moskwaan, den seine Nachfolger lange fortführten. 1121 wurde Petern l. vom Senateund der Geistlichkeit im Namen der russ Nation der Titel eines Kaisers von Ruß-land beigelegt, wofür im Russischen das lau Wort l»>por-,tm gebraucht wird. Ver-schiedene der größer» europäischen Mächte weigerten sich bis gegen die Mitte des vor.Jahrh., diesen Titel anzuerkennen. Der älteste Sohn und muthmaßliche Thron«feiger deS Zaars ward ehemals Zurewiz (Lohn des ZaarS) genannt; aber mit demTode deSunglücklichen Alexei, LohnsPeters I., hörtedieserTitelauf, und die kaiserl.Prinzen wurden alle Großfürsten genannt. Kaiser Paul I. führte (1199) den TitelZarewiz (oder Eel'arewltsch) für seinen zweiten Sohn, den Großfürsten Konstantin,wieder ein. — Auch die ehemaligen Fürsten der dem russ. Scepter nun unterwoife-uert Länder Grusim (Georgien ) und Imirekte nannten sichZaare.
Zabiello (Michael, Graf), aus einem alten lithauischen Geschlechte,war von Jugend auf Soldat und machte sich 1192 als polnischer General in dem