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Würmer
Wurmser
terme^ur" u. s. w. ,ff er ein Liebling von ganz Norddeutschland g-worden -j.ner ausführlichen Biographie und der Geschichte seines unglücklichen Processes er-öffnete ein Freund und Verehrer seiner Kunst m Hamburg vor einigen I-Hren eineSei,schrie.: .Hamburgs Wach,er", an welche Diejenigen verwiesen werden, welchediesen Konnkel' näher kennen lernen wollen. ^
Würmer können als Krankheitsursache bei Menschen und bei Thieren vor-kommen. Die gewöhnlichsten bei den Menschen sind im Darmcanal, und zwar dieMadenwürmer (Askariden) in den dicken Gedärmen, die Spulwürmer vorzüglichin den sogenannten dünnen Gedärmen, wo auch die Bandwürmer sich aufdalrenDie Madenwürmer sind den Käsemaden ähnlich, manche aber find auch beinaheeines Finaeraliedes lang. Sie sind besonders häusta bei Kindern, denen sie .nn sehrlästiges Jucken im Mastdarme, Drängen zum öftere, Stuhlgang und andr' Be-schwerden verursachen. Die Spulwürmer sind den Reoenwürmern ähnlich ' dochmehr weislich von Farbe und mit einem Ringe, der mit kleinen Wärzchen'belektist, an der Spitze des Kopfes versehen. Die Maulöffnung besieht aus versch-edenenSaugröh: en. S >e sind oft klumpenweise, oder ihrer viel in einenstknaiffzusammen-gewickelt, an mehren Stellen der Däiiue vorhanden, sowol bei Kindern als bei Er^wachsenen, und verursachen durch ihr Laugen und ihre Bewegungen oft viel Rcitzaus die Wände der Gedärme, und daher Kneipen und Schmerzen ,m Unterleibemeisten in der Nabelgegend, und besonders nach dem Genusse süßer Speisen odercndr.rDince, die ihnen zuwider sind. Gewöhnliche Zeichen ihrer Gegenwart sindUbelk.it, Zusammenfluß wässerigen Speichels in dem Munde, übelnectienderAthem, blcss s, aufgedunsenes Gesicht mu bläulichen oder bräunlichen Bogenbesonders an dem unrern Augenrande, Erweiterung des Auqenste.- ns, unruhigerSchlaf mit halbgeöffneten Augen',dern, auch zuweilen mi- Sühn,'knirschen trüberweiser Urin. ein dicker, gespamuer Unierleib. über tie Ban d würmer s m d'eignen Artikel. Über die Entstehung der Eingeweidewürmer haben die Ärzte undNatmforscher verschiedene Meinung n gehegt. DerAnnahme, daß dcrSame "onAußen in die Gedärme komme, sich: M.h, es entgegen, z. B. daß jede Thiei classeund so auch der Mensch, ihr« eignen Al ken von Wu, mei n haben; daß diese Würmeraußerhalb der Eingeweide in der Natur nirgends vorkommen, daß es eine Ver-schwendung wäre, tie der weis.n und zwickmäßi. en Einrichtung, die wir allentihalber in der Natur wahrnehmen, ganz zuwiderliefe, wenn man annehmen wolltedaß terSame derWürmeraußei halb derchierischenKörper verbreitet, und dennochbestimmt wäre, sich nirgends als in den Eingeweiden der Thiere, wenn er durcheinen Zufall in dieselben käme, zu entwickeln. Es ist daher weit folgerichtiger, an-zunehmen, daß der dlrstoff zu den Würmern, oder der Same rerselben, jedem.'thie-rischen Körper angeboren ist, und nur besondere krankhafte Verhältnisse die Erzcuigung und Ausbildung derselben begünstigen. Es gib: daher zuweilen eine epidemischeConstirulion, während welcher man weil mehr als zu am ei n Zeiten bei tenKrankenbemerkt, daß Würmer Ursache entweder der ganzen Krankheit oder doch der mei-sten Symptome derselben sind. War dies bei fieberhaften Krankheiten der Fall, so'nannte man sie auch wol geradezu Wurwfieber, obgleich die Würmer (vorzüglich dieSpulwürmer) nur die entfernte Ursache waren. zz
Wurmser (Dagobert Siegmund, Grafv.), kasteist, östr. Generalstldmar-schall, stammte au« einer angesehenen und deichen Familie im Elsaß und war 1724geb. Anfangs wollte er sich den Wissenschaften widmen, trat aber bald in ösir.Kriegsdienste, machte den ganzen si.benjährigen Krieg mit und kam als GeneralsFeldwachtmeister aus demselben zurück. 1773 war er Chef eines Hularenregi-mcnis, und einige Zahre später Feltmarschall-Lieutenant. Zm bairischen Erb-solgekricge befehligte er ein besonderes Corps in Böhmen . Aus der Geschichte jenesKrieges ist bekannt, daß in dem ersten Feldzuge (1778) von beiden Seiten nichts