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Paitlskirche ihre eigne Kirche, über welcher in 2 großen Sälen die an historischenund philologischen Werken reiche Rarhsbibliothrk würdig aufgestellt ist. S, „Zit-tau und seine Umgebungen", von Chr. A. Pescheck (Ziitau 1821). bl.
Zitterfische oder elektrische Fische werden besondere Fischarten genannt,wclcbe das Vermögen besitzen, Körpern, die sie unmittelbar oder mittelst leiten;d.'rM terie berühren, elektrische Schlüge oder Erschütterungen mitzutheilen. Ri-cher, welcher 1871 von der pariser Akademie den Auftrag erhielt, auf der InselCav.nne die dortige Länge des Secunden-,Pendels zu untersuchen, hat daselbst diesethie- ,sche Elektricität I) an dem sogen. Zitteraal eleat, icur), der ei;
geml-ch nicht zu dem Geschlechte der Aale gehört, zuerst entdeckt, und Adrian vonBeriet machte dessen Eigenschaft (tauschen 1880 und 89) bekannt. Späterhinwar) man mit den Eigenschaften diesesFisches bekannter, und der gelehrte Musschen-bro.ä erzählte Das, waSman 1762 davon erfuhr, am vollständigsten (,,>»l,»,Ilmi ..-»> Die Versuche, welche ein 1). Schilling aus Surinam (1770)
der berliner?lkademie der Wissenschaft-n berichtete, und welche die Deibmdung derEig-nschafken dieses Fisches nnt dem Magnete zu beweisen schienen, sind durchausum -crng befunden worden. Ebenso übereilt schlössen andre Gelehrte, welch?Zuuraal ein besonder,s Gefühl oder einen eignen Sinn zuschrieben, vermöge dessener >s sollte vorher wahrnehmen können, ob er Körper, die in seinen Wirkungskreiskommen, mit dem elektrischen Schlage tiess-n werte oder nicht. — Die Eleklrici.kä! dieses Fisches scheint im Schwänze desselben am stärksten zu sein, und er tötletdanach Fsscbe, die sich ihm nähwn. Wenn er sich schnell im Wasser bewegt,pstanzi sich die Erschütterung bis auf eine Entfernung von 15 Fuß fort. NachHumphi y Davy'S Untersuchungen zeigen sich bei ihm alle Eigenschaften der künstli;chen Elekliuciiäl; e? geht ihm aber die chemische Kraft, welche selbst der schwächstenküns lichen Elcklricitäl eigen ist, ganz ab. 2) Der Krampfroche (,>>>„ ic» jm-cko),ini-Mitrelmeere, in der Ostsee und andern Gcwässern. Das elektrische Licht, wel-ches -inige Gelehrte in diesem Fische bezweifeln, haben andre dag-gen wirklich ge-steh, n> Es hak völlig den hellen Schein, der sich bei Entladung einer lepdenschenFlajae ze,gi. 3) Der Ziiterwells oder Rausch (silur», doeli ioud) wird ini Niluno in andern aft ikanischen Strömen gefunden. 4) Der zwischen der Küste Zan «gn.bar und der Ins,l Madagaskar gefundene elektrische Stachelbauch (tctruel»,,).D>-Elektricität dieserFische entladet sich an besondeiS dazu geeigneten Organen, dieemn eder an den beiden Seiten ihres ganzen Körpers hinlaufen, oder als sechseckigePriemen von Fleischfasern auf deniselben hervortreten, und mit einer Menge vonBlu-gefäßen und Nerven angefüllt sind. Sollte nicht vielleicht die Anhäufung desgleichsam schlummernden Wärmestoffs, der durch so viele kleine Blutgefäße undzahlreiche Nerven unter und nebeneinander in so kleine abgesonderte Räume vertheiltist, iuich eine stärkere Reibung aufgeregt werten, und dadurch, gegen die Natur desF sch -tat'», eine Erwäiniung und endlich den el.kwischen Schlag hervorbringen?Sind , ichiunter allmThesten des thierischen Körpers die Nerven für alle elektrischeWirlungen am empfänglichsten und tie besten Leiicr derselben? Zwar ist es auf-falliud, kaß sich die thierische Elektricität nur an Fischen gefunden hat, tie doch ineiner Flüssigkeit leben, welche der Erweckung der künstlichen Elektricität so sehr ent-gegen ist; allein sieht man nicht, wenn 2 Cocholonge (eine undurchsichtige, üchat-ühnliche Sieinart) oder Chalcedone in einem Eimer Wasser, im finstern Zimmer,stark au einander gerieben werken, einen hellen Lichtschein zwischen den SteinenHervo> strahlen, der mit der» ellkinschen Scheine eine große Ähnlichkeit hat? O.
Zizka (Schsschka), Johann Zizka von Trvcnow.derfurchtbareFeldherr derHussiien, stammte aus einem adeligen böhmischen Geschlechte und ward um 1360auf ein m f.tncn Ältern gehörenden Meierhofe zu Trocnow in der jetzt fürstlichSchnarz,i.berg 'fchenHerrschaftFoibes(Borowanh) nn budweiser Kreise, »»Freien