Band 
Erster Theil.
Seite
251
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Die Cieaden. 25.1

Dritte Familie.

Die froschartigen Schaum- oder Spring-Cicaden, deren Larven ei.nen Schaum machen.

Weniger schädliche.

4. Die gemeine Schaumcicade. cicsäa spumaria, Lia.

Namen, Schriften und Rachweifung der Abbildung.

Schaumwurm, Schaumfliege, Geifer - Speichelthierchen, Weide« - Schaum-

eicade.

Cicada spumaria. CIn. vog. n. 24, Müller 461. 24.

Cercopis spumaria, Fab. IV. 51. n. ig.

Cicada — — Schaumwurm. Gle di tfchII. 60,

Rdfel il. Heuschr. t. 2z.

Sulzers Kennzeichen t. 10. fig. 64.

Kennzeichen der Art.

Die C icade ist braun, und hat an dem Außenrand ihrer Flügeldecken zwey ziem-lich weiße Querflecken. Der zwischen den Fühlhörnern stehenden Augenpunkte, die vonden ei-geiatlichen Augen sich unterscheiden, sind nicht drey, sondern zwey.

Die Larve hat ein breit und stumpfes, mir einem Saugstachel versehenes Köpf-chen, d.as nebst den Augen, Fühlhörnern und Füßen von schwarzer Farbe ist. Der Hin-terleib isst hellgrau, mit dunklerer Spitze.

Beschreibung des vollkommnen und unvollkommnen Znsekts.

Es ist vier Linien lang und braungrau. Die Fühlhörner sind kurz und borstenför»mig. Der Kopf hat einen langen und zarten Saugstachel, der an der Unterflache desVordrerbeibes zwischen der Wurzel der sechs Füße herabgebogen und verborgen liegt. Daserste P)aar Füße ist wie beym Floh, am Kopf eingelenkt. Die unbestaubten, Pergament-artigem Worderflügel laufen spitzig oder kreutzweis geschlossen zu, und bedecken den Leib unddie Hiint-erflügel. Sie führen zwey weiße ins Ockergelbe fallende Querflecken, die eine un-terbrv'chene Binde bilden. — Die Springsüße sind nicht von der Art wie bey den Heu-schrecken..

Die ausgewachsene Larve ist um ein Viertel kürzer als die Cicade. Der Kopf istschon mnt dem Saugstachel versehen, und nebst den Fühlhörnern, Vorderleib und Füßenschwairzbraun, der Hinterleib aber bräunlichhellgrau mit einer dunklen Spitze. Die Puppehat FilÜZelansatze.