Band 
[Erster Theil. - Dritter Theil.]
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Anleitung

zur Forstsprache mit Beziehung aufBergbau *).

A.

Ableger sind Zweige, die mit ihrem dünnen Ende in die Erdegesteckt werden, um hier Wurzel zu fassen, während sie noch an Bäumenfestgewachsen sind.

Abraum nennt man die Reste und Zweige gefällter Stämme.

Abschieben, Reinigen wird beim Nadelholz das Sklbstabsto-ßcn der dürren, untern Reste genannt.

Abschroten, von einem gefällten Baume ein Stück abhauenoder abschneiden, daher Schrot, Schrotaxt und Schrotsäge.

Abschüssig wird ein Baum genannt, dessen untere Stammdickebeträchtlich stärker als die obere ist.

Abschwenden, sagt man, wenn ein Walbboden abgebranntwird, um ihn zu.andern Zwecken zu verwenden.

Absenker s. Ableger.

Abspränge heißen die kleinen Fichtcnästchen, welche im Früh-jahre von selbst abfallen.

Abständig h. dasjenige Holz, welches schon abzusterben beginnt.

Abtrieb, die Abholzung auf einem dazu bestimmten Schlag unddie Art derselben.

') Es wurden hier nur diejenigen Kunstausdrücke aufgenommen, dieeiner, nähern Erörterung bedurften, die übrigen leicht verständli-chen aber um so mehr Übergängen, als sie ohnedem im Texte vor-kommen. Zugleich wurden hier die bei'm Bergbau gebräuchliche», fürden Berg-Caal-Forstmann interessanten Ausdrücke mit eingeschaltet,und zur Erkennung als solche mit einem ' bezeichnet. A. d. B.