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Die Klippenregion von Iberg (Sihlthal) / von Edmund C. Quereau
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33
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Die ersterc verläuft in der Niederung zwischen Biet und Wannenstock un-gefähr in der Richtung des Weges, welcher von Hinter-Ofen gegenUntereWeid führt. Seewenkalk stösst hier gegen Urgon, und der Betrag der Ver-werfung ist, wie aus dem Profil hervorgeht, etwa 25 m. Die Verwerfungverläuft ungefähr NNW-SSO, von dem W-Endc des Fahrenstocks gegenIlinter-Ofen. An dem kleinen Bache im 0 von Fidcrsherg stehen die Seewen-mergelschichten an der Verwerfung senkrecht. An der zweiten Verwerfung,zwischen Wannen und Todten Plangg, taucht hei 1132 m. Schrattenkalk mittenin Gaultschichtcn auf, der Ostflügel ist wie vorhin eingesunken. Diese Ver-werfung ist gegen N deutlich zu verfolgen an dem Streifen Urgonkalk, welchergegen Bärenhoden hin auftaucht und gegen Gault ahstösst. ln der Richtung gegenS schneidet sie das westliche Ende von Ehlersberg ab, ist aber in den Schutt-massen, welche den Fuss des Fidersherges und Schülberges bekleidet, nichtweiter zu verfolgen. Tn den zwei kleinen, grabenartigen Einsenkungen, welcheweiter südlich im 0 zwischen Wannenfirsthütte und Martihiitte (1717, gegenTwäribcrg zu) und im W zwischen Brusthütte und Stäfellmtte verlaufen, habenwir vielleicht die Fortsetzung dieser Verwerfung zu erblicken. Wir wenden unsweiter gegen W zu. Im obigen Profil (Fig. 4) ist eine fragliche Verwerfungin dem Twingethal eingezeichnet. Da das breite Thal den Zusammenhang derSchichten unterbricht, kann man natürlich ohne weiteres das Vorhandensein einerVerwerfung nicht annehmen. Eine steilere Neigung der Kettenaxe würde diesichtbaren Verhältnisse gleich gut erklären. Da aber auf der sichtbaren Streckeeine irgendwie erhebliche Neigung der Kettenaxe nicht zu bemerken ist, somöchte ich die ersterc Erklärung vorziehen, besonders auch noch aus folgendenGründen: Die Verhältnisse, welche man an der nördlichen Parallelkette Stockfluh-Guggcrcn beobachtet, scheinen wenigstens darauf hinzudeuten, dass in der Rich-tung des Twingethals Querbrüche existieren. Wenn man vom Roggenstock aus,z. B. von der Schlipfauweidhütte, diese letztere Kette überblickt, so fällt sofortins Auge, dass die Senkung in der Richtung O-W keine gleiclunässige ist,sondern dass das O-Ende des Guggerengcwölbes höher liegt, als das W-Endeder Stockfluh, trotzdem die Senkung der Kettenaxe im allgemeinen gegen Werfolgt. In der That liegt der Sehrattenkalkscheitel des Hirschgewölbes (W-Ende der Stockfluh) in kaum 1190 m. Meereshöhe, während der Sehrattenkalk-

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