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In dieser Analyse fällt sofort der geringe Gehalt an Kalkund Eisenoxydul und der hohe Gehalt an Sesquioxyden auf.Diese analytischen Ergebnisse sind in keiner Weise mit denResultaten der mikroskopischen Untersuchung in Einklang zusetzen, wenn man nicht für die mineralogischen Gemengtheileganz aussergewöhnliche Zusammensetzungen annelnnen will. Dermineralische Bestand des Gesteins ist so ausserordentlich ein-fach und bereitet einer absolut sicheren Diagnose so wenigeSchwierigkeiten, dass die Annahme nahe liegt, es müssen beiTrennung von Kalk und Thonerde, sowie bei der Bestimmungdes Eisenoxyduls analytische Irrthümer untergelaufen sein. Dergesummte Kalkgehalt würde, zum Plagioklas gerechnet, auf einentriklinen Feldspath von der Formel Alb 2 An, führen, der weitsaurer wäre, als man vermuthcn möchte. Vor allen Dingen aberbliebe ein kalkfreier Magnesia-Eisenoxyd-Augit, resp. Hornblende,die doch nur in untergeordneter Menge erscheint, in welchemdie Menge der Molecule RO SiO s sich zu der der Moleculc ROR ä Oj SiO ä verhalten würden wie 1 : 2.5. Und um ferner einemit der directen Beobachtung stimmende Quantität freier Kie-selsäure zu erhalten, müsste man alles Wasser auf Kaolin be-rechnen. Aus der dazu erforderlichen Menge Thonerde würdesich ergeben, dass wenn der Kaolin aus einem Alkalifcldspatheentstanden wäre, die Hälfte des gesammten Gehaltes an dieserSubstanz hätte kaolinisirt sein müssen. Nur bei der ganz un-begründeten Voraussetzung, dass die hypothetische Menge Kaolinaus Ivalkfeldspath entstanden sei, würde man zu Resultaten ge-langen, die eiuigermaassen mit dem mineralogischen Augenscheinstimmen könnten. Da es entschieden vorzuziehen war, an irgendein analytisches Versehen zu glauben, als durch solche, auf keinethatsächliche Beobachtung gestützte Hypothesen den Einklangzwischen den Ergebnissen der chemisch analytischen und dermineralogischen Untersuchung künstlich herzustellen, so Hess ich
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