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Die Steiger Schiefer : und ihre Contactzone an den Granititen von Barr-Andlau und Hohwald / H. Rosenbusch
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5. Granitporphyr

genannt werden. Am gewaltigsten entwickelt erscheint diesesGestein auf der Hochebene zwischen dem Neuntestein und demSchwarzenberge zwischen den beiden Dioritstöcken dieser Lo-calitäten, welche es mit einander verbinden würde, sobald mansich die Granophyrdecke des Rosskopfs hinweg denkt. Zumalsüdlich von dem prächtigen Waldwege, der über diese Hoch-ebene nach dem Forsthause Rothlach führt, steht dasselbe inmächtigen Klippen und Felsmassen an. Auch in der Umgebungdes Quarzdiorits im Rohrbachthale bei Hohwald tritt derselbeGranitporphyr auf und umfasst denselben an seinen nördlichen,westlichen und südwestlichen Grenzen fast ringförmig, wennman aus der Verbreitung der Blöcke auf das nicht aufgeschlos-sene Anstehende schliessen darf.

Der stete locale Zusammenhang des Granitporphyrs mitden Quarzdioriten, das Fehlen jeglicher selbstständiger Vor-kommnisse derselben, legen selbstverständlich den Gedankensehr nahe, es bestehe zwischen diesen Gesteinen irgend einecausale Verknüpfung. Mau könnte dabei ebensowohl an eineexomorphe Metamorphose des Granitits von Hohwald, wie aneine endomorphe Metamorphose der Quarzdiorite denken. Wirwerden sehen, dass die chemischen und mineralogischen Ver-hältnisse mehr der ersten, als der zweiten Annahme das Wortreden würden. Auch könnten für dieselbe die wenn auch spär-lich beobachteten und nicht sehr präcis ausgebildeten Ueber-gänge des Granitporphyrs in die Granitite in die Wagschalegeworfen werden, während solche in den Quarzdiorit mir nichtbekannt geworden sind.

Anfangs neigte ich mehr der Ansicht zu, diese Granit-porphyre seien eine selbstständige Bildung, aber die wiederholte

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