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Die Steiger Schiefer : und ihre Contactzone an den Granititen von Barr-Andlau und Hohwald / H. Rosenbusch
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Begehung des Terrains in diesem Herbste nöthigt mehr undmehr, dieselben lediglich als eine Structurforin der Granititevon Hohwald aufzufassen, welche an die Anwesenheit der Quarz-diorite gebunden ist. Wenn dieses Gestein dennoch hier unab-hängig vom Iiohwald-Granitit eine Besprechung und auf derkleinen Karte eine selbstständige Darstellung gefunden hat, sogeschah das, um einer endgültigen Entscheidung nicht vorzu-greifen, die von weiteren Untersuchungen abhängen wird, welcheanaloge Vorkommnisse an den nördlichen Gehängen des Hoch-feldes veranlassen werden.

Dass in diesen Grauitporphyren nicht selbstständige geo-logische Körper, sondern wahrscheinlich metamorphe Modifica-tionen der IIohwald-Granitite vorliegen, dafür scheint mir auchder unglaublich wechselnde Habitus dieser Gesteine auf winzi-gem Räume, ja an ein und demselben Blocke zu sprechen.

Der am weitesten verbreitete, ich möchte sagen normaleHabitus dieser Gebilde, nach welchem sie daher benannt werdenmussten, ist durchaus der der Granitporphyre. In einer hell-grauen bis dunkelblaugraucn Grundmasse, die in den meistenFällen selbst für die schärfste Loupe unauflöslich ist und ganzähnlich der der sogenannten Hornsteinporphyre wird, stellen-weise aber auch wohl schon dem blossen Auge als körnig er-scheint, wenn gleich man die Gemengtheile derselben nicht zubestimmen vermöchte, liegen dichtgedrängt farblose oder weisseFeldspathe, spärliche schwarze Amphibolnadeln neben hexago-nalen Blättchen eines dunkelbraunen Magnesiaglimmers und nichtallzuhäufige, aber knollige Quarzkörner und Krystalle.

Die Feldspathe, welche oft noch vollständig oder doch inihren centralen Theilen noch ganz glasig wasserhell erscheinen,bei Verwitterung aber wrniss und matt oder wachsähnlich glän-zend werden, scheinen so ziemlich zu gleichen Theilen demOrthoklase und einem Plagioklase anzugehören. Der Orthoklas

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