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Die Steiger Schiefer : und ihre Contactzone an den Granititen von Barr-Andlau und Hohwald / H. Rosenbusch
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XL.

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306.12

Die Berechnung beider Analysen führt gleichinässig zueinem Ueberschusse von bei XL fast 7 °/ 0 , bei XLI 4% °/ Thon-erde; man könnte zur Erklärung dieser Thatsache annehmen,dass in dieser überschüssigen Thonerde das Product der Zer-setzung einer bestimmten Menge von Feldspath zu sehen sei.Bei näherer Betrachtung ist eine solche Annahme indessendurchaus unhaltbar, weil sie in directem Widerspruche zu augen-scheinlichen Verhältnissen steht. Man müsste nemlich dann beider ersten Analyse voraussetzen, dass ungefähr 30°/ 0 des Ge-sammtfeldspathgehaltes des Gesteines kaolinisirt sei, was schonwegen des geringen Wassergehaltes, der durchaus für den Chloritund eine kleine Menge Eisenoxydhydrat verbraucht wird, undenk-bar ist. Dieselben Bedenken ergeben sich, wiewohl in geringe-rem Grade, aus der zweiten Analyse. Es liegt näher und hat mehrWahrscheinlichkeit für sich, dass in beiden Gesteinen eine nichtstöchiometrische Substanz, ein Glas, vorhanden sei, welches einenhöheren Thonerdegehalt hat, als der den Feldspatlien zukom-mende. Der Gehalt dieser Gesteine an freier Kieselsäure ist einverhältnissmässig recht hoher und erreicht selbst mit Berück-sichtigung eines sauren Glases 30°/ 0 > ohne ein solches betrüge

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