er in XL 43'/ a ü /o) in XLI nahezu 3G°/ 0 . — Der Gehalt anFeldspath würde ungefähr 50% betragen; wie sich dieser aufOrthoklas und Plagioklas vertheilen lässt, dazu fehlen exacteAnhaltspunkte. Bei den Plagioklasen sollte man wegen derSchiefe der Auslöschung (im Minimum wurde 6°, im Maximum25° beiderseits der Zwillingsebene gemessen), nach Des Cloi-zeaux’s Angabe, an Labradorit denken. Daraus würde folgen,dass der Orthoklas sehr natronreich wäre und beispielsweise inder Analyse XLI sehr nahezu die Formel Orth 3 Alb ä hätte,während der Natrongehalt in XL ein noch höherer sein würde.
Auf die grosse Uebereinstimmung beider Analysen braucheich nicht noch besonders hinzuweisen.
7. Die Quarzporpliyrgänge im Granitit von Holiwald.
Eine eigenthümliche Verschiedenheit der sonst so naheverwandten Granititstöcke von Barr -Andlau und Holiwald bestehtdarin, dass in dem ersteren, soweit die bisherigen Beobachtungenreichen, nicht ein einziges Quarzporphyr-Vorkommuiss aufgefun-den w T urde, während der letztgenannte von diesem Gesteine inäusserst zahlreichen Gängen grösserer und geringerer Mächtig-keit durchfurcht w'ird. Wenn es erlaubt wäre, eine Anschauungzu betonen, welche nicht von sorgfältig gebuchten statistischenZahlengruppen, sondern lediglich von dem bei der Untersuchunggewonnenen Totaleindruck gestützt wird, so möchte ich wohldie Vermuthung aussprechen, dass der Reichthum an Quarz-porphyrgängen in dem Stock von Hohwald gegenüber dem gänz-lichen Fehlen derselben in dem von Barr -Andlau in einem ge-wissen Connex mit dem umgekehrten Mengenverhältniss derGänge von feinkörnigem Muscovitgranit in den beiden Granitit-stöcken stehe. Wenn auch die Ganggranite dem Hohwald-Gra-nitit keineswegs fehlen, so sind sie doch entschieden seltener